Badminton-Bundesliga
Union Lüdinghausen im Pech – 3:4 beim TSV Trittau

Lüdinghausen -

Knapp, ganz knapp stand Union Lüdinghausen vor dem vierten Sieg im vierten Saisonspiel – und das beim Angstgegner TSV Trittau. Am Ende hieß es 3:4 aus Sicht der Gäste. „Der Schiedsrichter hat das Spiel entschieden“, meinte ein angetackerter Teammanager Michael Schnaase.

Dienstag, 07.11.2017, 23:11 Uhr

Doppeltes Pech für Kai Schäfer (l.): Mit Roman Zirnwald im Doppel und im entscheidenden letzten Einzel verlor der Unionist gleich zwei Mal in fünf Sätzen.
Doppeltes Pech für Kai Schäfer (l.): Mit Roman Zirnwald im Doppel und im entscheidenden letzten Einzel verlor der Unionist gleich zwei Mal in fünf Sätzen. Foto: Florian Levenig

Knapp, ganz knapp stand Badminton-Bundesligist Union Lüdinghausen am Dienstagabend vor dem vierten Sieg im vierten Saisonspiel – und das beim Angstgegner TSV Trittau . Am Ende hieß es 3:4 aus Sicht der Gäste. „Der Schiedsrichter hat das Spiel entschieden“, meinte ein angetackerter Teammanager Michael Schnaase .

Was war passiert? Mit 1:3 hatte Union zurückgelegen, dann gewannen Yvonne Li im Dameneinzel sowie Eva Janssens und Robert Blair im gemischten Doppel. Die Partie war ausgeglichen, ein Punkt für die Teamwertung den Lüdinghausern sicher. Doch ein weiterer Sieg von Kai Schäfer im letzten Spiel gegen Joachim Persson , und es wären zwei geworden – auf die Schnaase und seine Spieler vorher gar nicht spekuliert hatten.

Der Schiedsrichter hat das Spiel entschieden.

Union-Teammanager Michael Schnaase

Der Unionist gewann die ersten beiden Sätze, verlor den dritten und führte im vierten mit 9:6 – der Lüdinghauser Teamsieg war zum Greifen nah. Doch dann verdaddelte Schäfer den Vorsprung und musste sogar einen Satzball abwehren. Beim Stand von 10:10 machte, so Schnaase, „Kai einen klaren Punkt. Der Ball war deutlich drin, doch der Schiedsrichter gab ihn Aus. Das hat Kai rausgebracht“. Der junge Schäfer haderte mit der Fehlentscheidung, der Routinier Persson, bis dahin konditionell „fix und fertig“ (Schnaase), gewann abgezockt den vierten Satz und am Ende auch das Match.

Doppeltes Pech für Schäfer: Schon zuvor hatte er eine Partie im fünften Satz verloren, das zweite Herrendoppel mit Roman Zirnwald gegen Perssons Bruder Jonathan und Milosz Bochat – mit 11:7, 5:11, 9:11, 11:9, 9:11. Knapper ging es kaum.

Dennoch sah der Teammanager ebenso viel Licht wie Schatten – nicht nur das „tolle Spiel“ von Yvonne Li gegen die Indonesierin Priskila Siahaya, sondern auch in der Gesamtbilanz. „Wir wollten einen Punkt, den haben wir gemacht. Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber ich glaube nicht, dass wir zu Hause gegen Trittau verlieren werden.“

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