Badminton-Bundesliga
Diesmal gab es nichts zu holen für Union Lüdinghausen beim 1. BC Beuel

Lüdinghausen -

Viele knappe Spiele und am Ende eine – zumindest auf dem Papier – mehr als deutliche Niederlage. Doch das 0:7 von Union Lüdinghausen beim 1. BC Beuel täuscht über den Spielverlauf hinweg.

Dienstag, 28.11.2017, 20:11 Uhr

Kein schöner Abend: Spieler Nick Fransman und Teammanager Michael Schnaase hätten auf diese Reise nach Bonn-Beuel gerne verzichten können.
Kein schöner Abend: Spieler Nick Fransman und Teammanager Michael Schnaase hätten auf diese Reise nach Bonn-Beuel gerne verzichten können. Foto: Florian Levenig

Ohne Punktgewinn mussten die Badminton-Bundesligaspieler von Union Lüdinghausen am späten Dienstagabend die Heimreise vom 1. BC Beuel antreten. Mit 0:7 verloren die Steverstädter. Dabei täuscht das Ergebnis über den Spielverlauf hinweg.

„Dass es eng werden würde, war von vornherein klar. Und einige Spiele hat Beuel hauchdünn gewonnen“, kommentierte Union-Teammanager Michael Schnaase . „Wir hatten schon unsere Möglichkeiten.“ So verloren Eva Janssens und Linda Efler das Damendoppel gegen Lisa Kaminski und Hanna Pohl zwar mit 0:3, aber in den Sätzen mit 12:14, 12:14, 8:11 auch sehr unglücklich. Das zweite Herrendoppel von Union mit Kai Schäfer und Roman Zirnwald unterlag Max Weißkirchen und Marc Zwiebler in fünf Sätzen, ebenso wie Yvonne Li im Dameneinzel Luise Heim nach einer 2:0-Satzführung.

Wir haben verloren, aber davon geht die Welt nicht unter.

Union-Teammanager Michael Schnaase

Die dritte 2:3-Niederlage kassierte Schäfer im ersten Herreneinzel gegen Zwiebler. Da war aber schon klar, dass Union ohne Punkt für die Tabellenwertung bleiben würde. Denn wenige Minuten zuvor hatte auf dem anderen Court Nick Fransman gegen Weißkirchen verloren – das war das 0:5 aus Sicht der Gäste.

Die siebte Partie, das Mixed, war praktisch ohne Bedeutung. Dennoch gaben Robert Blair und Efler noch einmal alles, mussten sich am Ende aber Pohl und Peter Briggs mit 1:3 geschlagen geben. Blair, der bereits das erste Herrendoppel mit Fransman gegen Briggs und Akshay Dewalkar mit 1:3 verloren hatte, war mit einer starken Erkältung angereist. Es war nicht das einzige Handicap der Lüdinghauser. Doppelspezialist Josche Zurwonne war gar nicht dabei, weil ihm die Bundeswehr keine Freigabe für die rechtzeitige Anreise gegeben hatte.

Dennoch wollte Schnaase die Niederlage nicht zu hoch hängen. „Wir haben verloren, aber davon geht die Welt nicht unter.“ Welchen relativ geringen Stellenwert der Sport an diesem Abend gehabt habe, habe man den Spielern beider Mannschaften angemerkt, denen der Unfalltod des Beuelers Erik Meijs vor knapp zwei Wochen noch sichtbar in den Knochen gesteckt habe.

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