Dressur: Förderpreis
Becks mit Potenzial beim Piaff-Preis

Ottmarsbocholt -

Jil-Marielle Becks (RV Lüdinghausen) und Damon’s Satelite haben sich souverän für den Piaff-Förderpreis qualifiziert. Geärgert hat sich die 20-jährige Ottmarsbocholterin nur über die letzte Bahn – und einen der drei Preisrichter.

Donnerstag, 08.02.2018, 18:02 Uhr

Qualifizierten sich souverän für die Förderpreis-Tour: Jil-Marielle Becks und Satelite.
Qualifizierten sich souverän für die Förderpreis-Tour: Jil-Marielle Becks und Satelite. Foto: rp

Jil-Mari­elle Becks hat sich souverän für den Piaff-Förderpreis qualifiziert. 37 Paare hatten sich im Vorfeld der dreitägigen Sichtung am Bundesleistungszentrum in Warendorf um die 15 Tickets für die prestigeträchtige, fünfteilige Turnierserie der besten U 25-Dressurreiter im Land beworben. Becks und ihr Fuchswallach Damon’s Satelite wurden beim Kurz-Grand-Prix in der Kreisstadt Zweite, besser waren nur die Krefelderin Hannah Erbe – wie Becks vielfache Medaillengewinnerin bei internationalen Nachwuchs-Championaten – und Carlos (73,84 Prozent).

Nur ein Paar besser

Die für den RV Lüdinghausen startende Ottmarsbocholterin war „sehr zufrieden“ mit dem Abschneiden in Warendorf, sieht für sich und ihr Pferd aber „noch Potenzial“. Wäre dem Duo nicht auf der letzten Bahn ein kostspieliger Fehler unterlaufen, hätte es wohl ähnlich gut abgeschnitten wie die Siegerin. Auch das aus ihrer Sicht fragwürdige Verdikt eines Preisrichters trug zum guten, aber ausbaufähigen Ergebnis von 70,194 Prozent bei. Die beiden anderen Juroren hatten Becks und Satelite unter den Augen von Dressur-Bundestrainerin Monica Theodores­cu deutlich höher bewertet.

Besonders freut sich die 20-Jährige darüber, dass sie so viele Reiter mit mehr Erfahrung hinter sich gelassen habe. Auch Satelite, Jahrgang 2008, zähle im Vergleich mit der Konkurrenz noch zu den Jungspunden. Trotzdem scheint beiden der Übergang vom Junioren- in den Senioren-Bereich nahtlos zu glücken. Der Kurz-Grand-Prix, so Becks, die von Vater Christian trainiert wird, unterscheide sich nur in Nuancen vom Grand Prix, der Königsklasse im Dressur-Viereck.

Vier Stationen und das Masters

Die Stationen des Piaff-Förderpreises sind München (10. bis 13. Mai), Balve (7. bis 10. Juni), Verden (1. bis 5. August) und Ising (9. September). Das Tour-Finale wird einmal mehr im Rahmen des German Masters vom 14. bis 18. November in Stuttgart ausgetragen. Weiter mögliche Höhepunkte für das hiesige Paar in diesem Jahr sind die EM im niederländischen Roosendaal (16. bis 19. August) und der U 25-Nationenpreis im Rahmen des CHIO Aachen (17. bis 22. Juli).

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