Badminton: Bundesliga
Rivalität unter Freunden – Union in Wipperfeld

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen gastiert am Samstag, 14 Uhr, bei Aufsteiger 1. BC Wipperfeld. Für einen Spieler der Gäste ist es eine besondere Partie, für den Trainer eine Reise in die Vergangenheit.

Freitag, 09.02.2018, 18:02 Uhr

Roman Zirnwald wird eigens aus Österreich für das wichtige Spiel der Lüdinghauser bei den Oberbergischen eingeflogen.
Roman Zirnwald wird eigens aus Österreich für das wichtige Spiel der Lüdinghauser bei den Oberbergischen eingeflogen. Foto: flo

Badminton-Bundesligist Union Lüdinghausen ist gewarnt: Das Hinspiel in eigener Halle gegen den starken Aufsteiger BC Wipperfeld gewannen die Steverstädter denkbar knapp mit 4:3. „Daher wären wir mit einem Sieg – egal in welcher Höhe – schon sehr zufrieden“, sagt Teammanager Michael Schnaase vor dem Auswärtsspiel am heutigen Samstag ab 14 Uhr.

Da es im Kampf um die Playoff-Plätze sehr eng zugeht und Union den begehrten vierten Platz unbedingt verteidigen will, wird das Team in Bestbesetzung antreten und aus Österreich Roman Zirnwald sowie aus Schottland Robert Blair einfliegen. Der vierte Rang am Ende der Hauptrunde wäre nämlich gleichbedeutend mit einem Viertelfinal-Heimspiel.

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Wipperfeld nur Zwischenstation

Für viele Lüdinghauser ist Wipperfeld nur eine Zwischenstation. Direkt danach geht´s für Yvonne Li, Linda Efler, Kai Schäfer und Josche Zurwonne zur Mannschaftseuropameisterschaft ins russische Kazan. Für Letztgenannten ist das Spiel in Wipperfeld eine ganz besondere Begegnung – dort trifft er auf seinen Doppelpartner Jones Ralfy Jansen, mit dem er vergangene Woche Deutscher Meister wurde.

Wichtig für den Spielausgang dürfte sein, ob die Gastgeber auf ihren wichtigsten Spieler Mark Lamsfuß zurückgreifen können. Der Doppel- und Mixed-Spezialist musste bei der DM verletzungsbedingt passen und konnte auch am Dienstag das Auswärtsspiel der Wipperfelder in Mülheim nicht mit bestreiten. Prompt verloren sie deutlich mit 1:6.

Reise in die Vergangenheit

Für Unions Trainer Christoph Schnaase ist die Fahrt nach Wipperfeld eine in seine Vergangenheit. Drei Jahre trainierte er das Team und war dort auch als Spieler aktiv. Und er hat an die Zeit viele gute Erinnerungen. Insofern ist die wichtige Begegnung am heutigen Samstag bei aller Rivalität auch ein Spiel unter Freunden.

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