Badminton: Team-EM
Medaillengarant: Josche Zurwonne von Union Lüdinghausen

Lüdinghausen/Kazan -

Ein Treppchenplatz ist das erklärte Ziel der deutschen Männer bei den am Dienstag im russischen Kazan beginnenden kontinentalen Titelkämpfen. Sollte funktionieren – sofern ein Lüdinghauser zum Einsatz kommt.

Montag, 12.02.2018, 17:02 Uhr

Will in Russland seine vierte Team-EM-Medaille gewinnen: Josche Zurwonne (r.).
Will in Russland seine vierte Team-EM-Medaille gewinnen: Josche Zurwonne (r.). Foto: flo

Josche Zurwonne hat bis dato drei Mal an der Badminton-Team-Europameisterschaft teilgenommen. Und stand ebenso oft auf dem Siegertreppchen. Klar, dass es nach Silber 2012 und Bronze 2014 sowie 2016 auch bei seinem vierten EM-Start ab heute im russischen Kazan Edelmetall sein soll: „Das muss unser Ziel sein. Schon weil wir dann automatisch für die WM im Mai in Thailand qualifiziert wären.“

Die Gruppengegner Island (am heutigen Dienstag, 10 Uhr Ortszeit), Luxemburg (Mittwoch) und Aserbaidschan (Donnerstag) mögen für den Badminton-Laien wie Freilose klingen. Doch Zurwonne warnt: „Ein, zwei gute Spieler haben alle Teams in ihren Reihen, gerade Island. Umso konzentrierter müssen wir jedes Match angehen.“ Die Vorrunde wolle die DBV-Auswahl auf Platz eins beschließen, um nicht gleich im Viertelfinale am Freitag auf die dicksten Brocken wie Weltmeister (und Goldfavorit) Dänemark zu treffen. Mit dem Erreichen des Halbfinals hätte Deutschland Bronze bereits sicher, da der dritte Platz nicht ausgespielt wird.

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Zwiebler-Comeback nachvollziehbar

Dass der Verband nach Fabian Roths verletzungsbedingter Absage „Mister Badminton“ Marc Zwiebler reaktiviert hat, findet der Lüdinghauser gut und richtig: „Marc hat unfassbar viel für diese Sportart getan. Auch ist er, obschon er seine internationale Karriere 2017 beendet hat, immer noch unser bestplatzierter Mann in der Weltrangliste.“

Dass das die Chancen seines Union-Gefährten Kai Schäfer, in Russland zum Einzel-Einsatz zu kommen, schmälert, glaubt Zurwonne nicht: „Die Trainer wissen, dass sie sich auf jeden im Kader verlassen können.“ Insofern werde wohl, gerade in der Gruppenphase, kräftig durchgewechselt.

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Situation angenehmer als 2014 und 2016

Im Doppel dagegen führt kaum ein Weg an Jones Ralfy Jansen (Wipperfeld) und ihm vorbei. Für den 28-Jährigen eine „angenehmere Situation als bei den vergangenen Titelkämpfen“. 2014 und 2016 musste der Unionist mit jeweils wechselnden Partnern vorliebnehmen.

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