Badminton: Team-EM
Dänemark – wer sonst?!

Lüdinghausen/Kazan -

Der Gold-Favorit heißt, bei den Frauen wie bei den Männern, wie immer Dänemark. Nur 2012 stoppten die deutschen Damen im Finale die Seriensieger. Entscheidenden Anteil daran hatte eine Ex-Unionistin.

Montag, 12.02.2018, 17:02 Uhr

So jubelte Karin Schnaase über den EM-Coup 2012.
So jubelte Karin Schnaase über den EM-Coup 2012. Foto: dpa

Mit Dänemark verhält es sich bei der Badminton-Team-EM so wie mit China bei der Tischtennis-WM oder dem US-Dream-Team bei Olympia . Der Form halber wird das Turnier ausgespielt, aber im Grunde weiß man schon vorher, wie’s ausgeht.

Seit 2008 hieß der Sieger bei den Frauen immer Dänemark – mit einer Ausnahme. Fast auf den Tag genau vor sechs Jahren, in Amsterdam, bezwang Deutschland sensationell im Finale den Seriensieger. Das entscheidende Einzel gewann damals die Lüdinghauserin Karin Schnaase gegen Line Kjaersfeldt – und sank, nach dem Gold-Coup von Gefühlen übermannt, zu Boden. Zu sehen, selten genug in dieser Randsportart, in der ARD-Sportschau.

Und 2018? Wird sich die Konkurrenz womöglich wieder erfolglos an den top-favorisierten Skandinavierinnen abarbeiten. Deutschland ist wie bei den Männern die Nummer drei der Setzliste. Und will – eine weitere Parallele zu Zurwonne und Co. – den Bronze-Rang von 2016 mit Blick auf die WM bestätigen.

Zum Auftakt bekommt es die DBV-Auswahl, der die Lüdinghau­serinnen Yvonne Li (Einzel) und Linda Efler (Doppel/Mixed) angehören, am Dienstag mit Litauen zu tun. Ukraine und Irland (beide Mittwoch) heißen die übrigen Gruppengegner.

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