Discgolf
Wind und Frost: Youngster zeigt‘s den alten Hasen

Lüdinghausen -

Gleich vier Lüdinghauser waren beim 50. Turnier der Westfalentour am Start. Windböen und der hart gefrorene Boden machten (fast) dem gesamten Teilnehmerfeld zu schaffen.

Mittwoch, 14.02.2018, 18:02 Uhr

Bernd Horstmann hatte wie so viele Konkurrenten mit den widrigen Bedingungen zu kämpfen.
Bernd Horstmann hatte wie so viele Konkurrenten mit den widrigen Bedingungen zu kämpfen. Foto: chrb

Mit Bernd und Philipp Horstmann , Adrian Juba und Michael Sinne waren vier Spieler von Disc Golf Lüdinghausen in drei Leistungsklassen beim 50. Turnier der Discgolf-Westfalentour am Start. Wie schon bei den Turnieren in Ibbenbüren und Dortmund war auch dieses Mal das Interesse wieder sehr groß, so dass in Lünen auf beiden Parcours‘ gespielt werden musste.

Zu absolvieren waren je zwei Bahnen auf den Parcours der „Alten Ziegelei“ und im „Seepark“. „Diese beiden Kurse verlangen dem Discgolfer alles ab, dominieren doch auf der Ziegelei eher die langen offenen Bahnen, während der Kurs im „Seepark“ Trickreichtum und Finesse auf kurzen bis mittleren Bahnen abverlangt“, so die Sportler aus der Steverstadt.

Die wechselnden Windböen und der schlechte Stand auf dem hart gefrorenen Boden sorgten für mäßige Ergebnisse im gesamten Spielerfeld. Insbesondere auf der Ziegelei, wo ein guter Anlauf wichtig ist, um die nötige Wurfweite zu erlangen, hagelte es Ergebnisse über dem Platzstandard.

Den 14-jährigen Philipp Horstmann, einen der vielversprechenden Lüdinghauser Juniorenspieler, focht das allerdings nicht an. Er spielte mit einer 37 exakt Platzstandard und führte damit seine Leistungsklasse nach der ersten Runde an. Adrian Juba und Michael Sinne, die ebenfalls beide in der ersten Runde in der „Alten Ziegelei“ am Start waren, zollten den widrigen äußeren Umständen Tribut und verhagelten sich mit einer mäßigen ersten Runde schon die Möglichkeit einer guten Gesamtplatzierung. Beide konnten sich aber in der zweiten Runde mit einem ordentlichen Ergebnis auf dem Parcours im „Seepark“ etwas rehabilitieren. Bernd Horstmann startete zunächst im Seepark und anschließend in der Alten Ziegelei. Ergebnistechnisch schloss er sich aber Juba und Sinne an.

Philipp Horstmann, früher häufiger als Turnierspätstarter in Erscheinung getreten, wusste nach seiner gelungenen ersten Runde auch im zweiten Durchlauf zu überzeugen. Er spielte im „Seepark“ einen über Par und musste nur dem Routinier und vormaligem Deutschen Meister in der Senior-Grand-Master Klasse (Ü 60), Peter Hennecke, auf dessen Heimkurs den Vortritt in der Klasse B lassen.

Gewonnen wurde die Gesamtwertung vom Altmeister und ehemaligen Weltmeister Hartmut Wahrmann, der auf seiner Heimanlage die nächsten Verfolger mit zwei Würfen Vorsprung in Schach halten konnte. Das nächste Turnier der WT-Serie findet im März in Bielefeld statt.

 

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5524624?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35335%2F
Mission reinsten Wassers
Die Kläranlage des Lippe-Verbandes in Senden. Der Eigentümer denkt derzeit darüber nach, ob eine technische Aufrüstung notwendig wird.
Nachrichten-Ticker