Volleyball: Frauen-Regionalliga
Union Lüdinghausen: Saisonausklang ist ganz entspannt

Lüdinghausen -

Trainer, Mannschaft und Abteilungsvorstand von Union Lüdinghausen müssen nicht mehr auf die Tabelle schauen. Der Blick richtet sich schon auf die kommende Saison. Drei Spielerinnen gehen. Wer „von außen“ dazustößt, ist noch unklar. Die Trainerfrage dagegen ist (fast) geklärt.

Donnerstag, 08.03.2018, 20:03 Uhr

Gehören wie auch Corinna Schleifnig in der kommenden Saison nicht mehr zum Kader von Union: Antonia Lütkenhaus (l.) und Jana Breimann (r.).
Gehören wie auch Corinna Schleifnig in der kommenden Saison nicht mehr zum Kader von Union: Antonia Lütkenhaus (l.) und Jana Breimann (r.). Foto: Christian Besse

Rundum zufrieden ist Dirk Havermeier, Vorsitzender der Lüdinghauser Volleyballabteilung, mit der fast abgeschlossenen Saison der Frauen-Regionalliga. „Wir wollten mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Und das haben wir erreicht.“

Nur ein Saisonspiel haben die Unionistinnen noch zu absolvieren, am übernächsten Samstag (17. März) beim Vorletzten Olpe. Der siebte Platz ist den Schwarz-Roten nicht mehr zu nehmen, es kann sogar noch der sechste werden.

Auch mit der Arbeit von Michael Spratte, der vor der aktuellen Saison den Trainerstab von Eung-Zoll Chung übernommen hatte, ist Havermeier absolut im Reinen. „Michael arbeitet sehr leistungsorientiert und hat die Spielerinnen weiter besser gemacht. Wenn die Mannschaft bei allen Spielen komplett gewesen wäre, wären vielleicht Platz drei oder vier dringewesen.“

Wir wollten mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Und das haben wir erreicht.

Dirk Havermeier

Es spricht alles dafür, dass der ehemalige Drittliga-Coach auch in der kommenden Saison die Union-Frauen betreuen wird. „Ich gehe davon aus, dass er bleibt“, sagt der Abteilungsvorsitzende. Die bisherigen Gespräche seien gut verlaufen und der Verein könne Spratte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch 2018/19 einen regionalligatauglichen Kader zur Verfügung stellen. Allein in der kommenden Woche würden zwei potenzielle Neuzugänge ein Probetraining absolvieren.

Ganz ohne frisches Blut geht es so oder so nicht. Mit Außenangreiferin Corinna Schleifnig, Mittelblockerin Jana Breimann und Zuspielerin Antonia Lütkenhaus verlassen, wie berichtet, drei Stammspielerinnen die Steverstadt. Schleifnig zieht aus beruflichen Gründen nach Düsseldorf, Breimann absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr in Uganda und Lütkenhaus muss sich auf ihr Abitur konzentrieren.

Die Lücken, die die Spielerinnen hinterlassen, sollen nicht nur mit Zuwachs „von außen“ gefüllt werden. Schon in den vergangenen Monaten hat Spratte sporadisch Nachwuchsakteure aus der dritten Mannschaft von Union eingesetzt. Nicht ohne Grund: Johanna Althoff, Luisa Kaiser, Hannah Regenbogen und Dörthe Wienker sollen in der kommenden Saison zur Stammformation der Regionalligatruppe gehören.

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