Volleyball: Westdeutsche Meisterschaften U 18
Erst am Ende ausgebremst

Senden/Lüdinghausen -

Bei Bonn trafen die besten Nachwuchsteams von Nordrhein-Westfalen aufeinander. Unter den zwölf U 18-Mannschaften: der ASV Senden und Union Lüdinghausen.

Montag, 12.03.2018, 21:03 Uhr

Gut gelaunt gingen die ASV-Mädchen mit ihren Trainern Karin Klaas und Suha Yaglioglu in das zweitägige Turnier. Auch am Ende gab es nicht viel Grund zum Trauern.
Gut gelaunt gingen die ASV-Mädchen mit ihren Trainern Karin Klaas und Suha Yaglioglu in das zweitägige Turnier. Auch am Ende gab es nicht viel Grund zum Trauern. Foto: ASV Senden

In der Gemeinde Wachtberg bei Bonn trafen am vergangenen Wochenende die besten Nachwuchs-Volleyballmädchen von Nordrhein-Westfalen aufeinander. Unter den zwölf Teams: die U 18-Auswahlmannschaften des ASV Senden und von Union Lüdinghausen. Am Ende des zweitägigen Turniers freuten sich die von Karin Klaas und Suha Yaglioglu trainierten Sendenerinnen über Platz vier. Der von Christine Drees und Oliver Freitag betreute Union-Nachwuchs wurde Achter.

„Im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein“, bilanzierte ASV-Trainerin Klaas. „Wenn man natürlich im Halbfinale steht und am Endspiel-Einzug kratzt, ist man zunächst natürlich enttäuscht.“ Union-Kollegin Drees: „Es wäre wohl ein bisschen mehr dringewesen, wenn wir komplett gewesen wären. Aber wir haben auch eine sehr junge Mannschaft, und das Niveau des Turniers war sehr hoch.“

Im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein.

ASV-Trainerin Karin Klaas

In der Vorrunde bekamen es die Sendenerinnen mit dem SV BW Dingden und den Gastgeberinnen des SV Wachtberg zu tun. Diese besiegte der ASV in seinem Auftaktmatch am Ende mehr als deutlich mit 2:0 (25:21, 25:6). Umso spannender verlief die Partie gegen Dingden. Mit 15:25 hatte Senden den ersten Durchgang verloren, lag im zweiten mit 19:23 zurück. Doch der ASV-Nachwuchs kämpfte sich zurück, wehrte einen Matchball ab, gewann den Satz (28:26) und machte mit einem 15:11 im Tiebreak den Gruppensieg klar.

Parallel hatten sich die Lüdinghauserinnen mit dem 1. VC Minden und dem BSV Ostbevern auseinandersetzen müssen. Der Union-Nachwuchs war nicht in Bestbesetzung ins Rheinland gereist. Zuspielerin Elena Ganz hatte krankheitsbedingt absagen müssen. Außenangreiferin Luisa Kaiser spielte mit, war aber angeschlagen.

Eine disziplinierte taktische Leistung führte zu einem deutlichen 2:0-Sieg und einen guten Turnierstart gegen den BSV. Auch gegen den VC begann der Union-Nachwuchs stark und gewann den ersten Satz. Doch dann schwächelten die Schwarz-Roten, verloren Durchgang zwei und mussten auch den Tiebreak abgeben – knapp mit 13:15.

Es wäre wohl ein bisschen mehr dringewesen, wenn wir komplett gewesen wären.

Union-Trainerin Christine Drees

Im Viertelfinale trafen ASV und Union direkt aufeinander, wobei die Sendenerinnen das Nachbarschafsduell klar für sich entschieden (25:11, 25:13). „Wir wurden völlig auf dem falschen Fuß erwischt“, kommentierte Christine Drees später und meinte damit die druckvollen Aufschläge der ASV-Spielerinnen. „Anstatt das Desaster des ersten Satzes abzuhaken, ging es leider im zweiten Satz so weiter. Das von uns erhoffte Duell auf Augenhöhe fand nicht statt.“

Dem ASV stand vor dem Einzug ins Endspiel nur noch der VoR Paderborn im Weg. Doch diese Hürde war zu groß, die Sendenerinnen verloren gegen den späteren Turniersieger glatt mit 17:25, 18:25. „Unsere Spielerinnen waren in dieser Partie übermotiviert und standen sich dabei selbst im Weg“, bedauerte Karin Klaas.

Das Spiel um Platz drei brachte wieder Senden und Dingden zusammen. Diesmal jedoch hatten die Blau-Weißen die Nase vorn und sicherten sich mit einem 2:0-Sieg (25:20, 25:21) Bronze. „Da war bei uns ein bisschen die Luft raus“, so Klaas.

Für die Lüdinghauserinnen ging es nach dem Viertelfinal-Aus gegen Senden nur noch um eine möglichst gute Platzierung. Nach Niederlagen gegen VV Schwerte (16:25, 22:25) und erneut gegen Minden (18:25, 13:25) musste sich Union am Sonntagabend schließlich mit Rang acht zufriedengeben. „Wir konnten leider nicht mehr an unsere Leistungen in den beiden ersten Spielen anknüpfen“, bilanzierte Trainerin Drees.

ASV: Erika Kildau, Lena Venghaus, Felice-Lyn Lethaus, Mia Kirchhoff, Carla Geschermann, Merle Paskat, Catalina Whittle, Charlotte Bürse, Pauline Greiwe, Christian Greiwe, Lotta Ro­tering.

Union: Louisa Kaiser, Rieke Kaiser, Dörthe Wienker, Johanna Althoff, Frieda Zur­hove, Pauline Aldenhövel, Louisa Bürger, Anna Schulze zur Wiesche, Klara Beisch, Sina Allzeit, Svenja Kroll, Hannah Regenbogen.

 

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