Volleyball: WDM
Union Lüdinghausen als Ausrichter eine Bank

Lüdinghausen -

Am zweiten Mai-Wochenende richtet Union Lüdinghausen die Westdeutschen Meisterschaften der bis 13-Jährigen aus. Der Landesverband weiß die Titelkämpfe in besten Händen.

Freitag, 20.04.2018, 19:04 Uhr

Freuen sich auf die Wettkämpfe im Mai (v.l.): Lena von Freeden, die das offizielle WDM-Shirt präsentiert, Franka Middendorf, Male Höwische (alle Union), Jürgen Adolph, Lilly Broszat (Union) und Stefanie Abraham (WVV).
Freuen sich auf die Wettkämpfe im Mai (v.l.): Lena von Freeden, die das offizielle WDM-Shirt präsentiert, Franka Middendorf, Male Höwische (alle Union), Jürgen Adolph, Lilly Broszat (Union) und Stefanie Abraham (WVV). Foto: flo

Lena von Freeden, die Ärmste, hat sich im Skiurlaub das Schienbein gebrochen. Die Zehnjährige wird also, falls sich nicht noch ein Wunderheiler findet, die Endrunde um die Westdeutsche Meisterschaft (WDM) der Altersklasse U 13 am 12. und 13. Mai (Samstag/Sonntag) verpassen. Dafür hatten die junge Davensbergerin, die für den Ausrichterverein Union Lüdinghausen Volleyball spielt, und Teamkollegin Male Höwische am Donnerstag ihren großen Auftritt: Beide fungierten in den Räumen des Co-Sponsors Sparkasse Westmünsterland als Losfee.

Ob von Freeden und Höwische in Bezug auf die eigene Mannschaft ein glückliches Händchen hatten? Diese Frage lässt sich abschließend erst in drei Wochen vor Ort in der Realschulhalle beantworten, wo es Union mit BW Dingden und BW Aasee zu tun bekommt. Ein Zweit- und ein Drittligist, beide leisten nachweislich gute Jugendarbeit. Zumindest eines der beiden Teams hinter sich zu lassen, um sich für die K.o.-Runde zu qualifizieren, scheint also ein ambitioniertes Vorhaben für Josefina Capote und ihre junge Mannschaft. Einerseits.

Leichte Gegner gibt es nicht

Andererseits „sind das die zwölf besten Teams aus ganz NRW“, weiß Union-Vize Achim Franke. Leichte Gegner gebe es mithin auch in den drei anderen Gruppen nicht. Und: Sollten die Lüdinghauser, die sich als Gastgeber nicht für die WDM qualifizieren mussten, „nur“ Vorrunden-Dritter werden, bleibe es nicht bei den zwei Duellen mit Dingden und Aasee, wie Jürgen Adolph, Jugendspielwart beim Landesverband WVV, ausführt: „Es gibt ja noch die Platzierungsspiele. Gerade bei den Jüngeren macht dieser Modus Sinn, damit alle Teilnehmer auch am Sonntag noch auf dem Parkett stehen.“

40 bis 50 Helfer

Als Ausrichter sei Lüdinghausen eh eine Bank, so Adolph. „Um die zehn“ Westdeutsche Meisterschaften hat Union laut Abteilungschef Dirk Havermeier in der Vergangenheit bereits ausgerichtet. Das Know-how im Verein, die Örtlichkeiten, 40 bis 50 Helfer am zweiten Maiwochenende: Der reibungslose Ablauf der Veranstaltung sei somit schon im Vorfeld garantiert, lobt der WVV-Funktionär.

Gespielt wird am Samstag ab 11 Uhr und tags darauf ab 10 Uhr. Welchen Stellenwert das Turnier genießt, zeigt sich auch an der illustren Gästeschar. So haben sich WVV-Präsident Hubert Martens, die Landtagsabgeordneten André Stinka (SPD) und Dietmar Panske (CDU) sowie Lüdinghausens Bürgermeister Richard Borgmann angekündigt.

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