Motorsport: 79. Grasbahnrennen in Lüdinghausen
Das Zahnrad – Christian Hülshorst wieder nicht auf dem Podium

Lüdinghausen -

Das 79. Grasbahnrennen des AMSC Lüdinghausen ist Geschichte. Die Rennen am Himmelfahrtstag waren an Spannung kaum zu überbieten. Enttäuscht war am Ende Lokalmatador Christian Hülshorst, der eine hervorragende Leistung zeigte und dennoch den ersehnten Platz auf dem Siegertreppchen verfehlte.

Freitag, 11.05.2018, 12:05 Uhr

Die Lokalmatadoren Christian Hülshorst (r.) und Jens Benneker – hier im direkten Duell – belegten am Ende die Plätze sechs und sieben bei den Internationalen Solisten.
Die Lokalmatadoren Christian Hülshorst (r.) und Jens Benneker – hier im direkten Duell – belegten am Ende die Plätze sechs und sieben bei den Internationalen Solisten. Foto: Michael Beer

Das 79. Grasbahnrennen des AMSC Lüdinghausen ist Geschichte. Die Rennen am Himmelfahrtstag waren an Spannung kaum zu überbieten. Es gab aber auch einige spektakuläre Unfälle, die aber fast alle glimpflich für die Akteure endeten. Glück hatte auch der AMSC als Veranstalter, war für den Vatertag doch Regenwetter angesagt gewesen. Es war dann zwar tatsächlich kühl, aber trocken – trotz der schlechten Vorhersagen kamen rund 4000 Zuschauer ins Westfalenring-Stadion, die für reichlich Stimmung sorgten.

Nach der Fahrerbesprechung, die Rennleiter Maik Domscheit teils auf Englisch vornahm, zeigten die ersten Trainingsläufe, dass es an diesem Tag in allen Klassen knallhart zur Sache gehen würde. Und einer war ganz besonders motiviert – Christian Hülshorst, der dienstälteste Lokalmatador. Er war nicht nur im Zeittraining der Schnellste, sondern auch im Kampf um den Bahnrekord von Robert Barth aus dem Jahr 2000, der aber auch von „Hülse“ weit verfehlt wurde.

79. Grasbahnrennen Lüdinghausen

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  • Impressionen vom Renntag auf dem Westfalenring Foto: Michael Beer
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Die acht Vorläufe der I-Lizenz-Fahrer waren packend wie selten. Bis zum Ende der drei Runden auf der 1000- Meter-Grasbahn wurde um die Plätze gekämpft. Pech hatte Lokalmatador Jens Benneker, dem im ersten Lauf der Motor platzte, der dann aber dreimal Platz drei belegte und damit sicher in den Finallauf kam. Noch besser machte es Hülshorst, der zweimal Platz zwei und zweimal Platz drei belegte und damit seinem großen Ziel, einmal aufs Podest in Lüdinghausen zu gelangen, ein großes Stück näherkam.

Im Finallauf aber überschlugen sich die Ereignisse. Hülshorst stürzte in der Startkurve – Neustart mit neuer Maschine. Im Restart der Sturz eines weiteren Fahrers, dem der AMSC-Fahrer knapp entkam. Im dritten Anlauf hatte sich „Hülse“ in der Kurve gegen Paul Cooper durchgesetzt, als das Zahnrad alle Zähne und der Lüdinghauser damit die erhoffte gute Platzierung verlor – Rang sechs, einen vor Benneker, der mehr als zufrieden war. „Hülse“ war zunächst untröstlich, konnte aber im Fahrerlager viele Glückwünsche für seine gezeigten Leistungen entgegennehmen.

Es siegte der Engländer Andrew Appleton vor dem Tschechen Martin Malek (im Vorjahr Gesamtdritter), der bis dahin alle Vorläufe gewonnen hatte. Bei Punktgleichheit am Ende war Appleton der Sieger, da er im Finallauf die Nase vorne hatte.

Die Gespannklasse gewannen die Titelverteidiger Markus Venus/Markus Heiß, die aber hart kämpfen mussten, um die Niederländer Detz/Arling und die Briten Godden/Smith hinter sich zu lassen. Sascha Stumpe (MSC Wagenfeld) gewann die B-Lizenz-Soloklasse vor dem erfahrenen Jens Buchberger (MF Niederelbe) und dem ersten 16-jährigen Finn Loheider (AMG Osnabrück). Sven Klein vom heimischen AMSC blieb ohne Punkte. Manfred Knappe (Traunstein) verteidigte seinen Titel in der Enduroklasse. Stephan Körner und Lukas Tusch (beide Bestwig), belegten die nächsten Plätze vor Dominik Durau vom AMSC.

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