Fußball: Elf des Jahres
Dabrowski und Lünemann top

Lüdinghausen -

Sonntag für Sonntag erstellen die WN die Spieltags-Elf. Nach 30 Wochenenden haben wir die Anzahl der Berufungen addiert. Und siehe da: Zwei Fußballer teilen sich den Titel „Spieler der Saison 2017/18“.

Freitag, 01.06.2018, 19:00 Uhr

Landesligist VfL Senden (Joshua Dabrowski, Patrick Reckmann, Sebastian Schnetgöke) und Bezirksligavertreter Union Lüdinghausen (Pierre Koczubik, Niklas Hüser, Nils Husken) stellen je drei Mann in der Elf des Jahres, der SV Herbern (Landesliga/Oscar Franco Cabrera, Dominick Lünemann) zwei, die A-Ligisten Davaria Davensberg (Dennis Kreuzberg) und TuS Ascheberg (Tobias Kofoth) sowie B-Liga-Champion Fortuna Seppenrade (Michel Lüling) jeweils einen.
Landesligist VfL Senden (Joshua Dabrowski, Patrick Reckmann, Sebastian Schnetgöke) und Bezirksligavertreter Union Lüdinghausen (Pierre Koczubik, Niklas Hüser, Nils Husken) stellen je drei Mann in der Elf des Jahres, der SV Herbern (Landesliga/Oscar Franco Cabrera, Dominick Lünemann) zwei, die A-Ligisten Davaria Davensberg (Dennis Kreuzberg) und TuS Ascheberg (Tobias Kofoth) sowie B-Liga-Champion Fortuna Seppenrade (Michel Lüling) jeweils einen. Foto: Ann-Kathrin Schriever

Wieder eine Spielzeit rum. Und wieder die Frage, wer denn nun die Besten der Saison 2017/18 waren. Zwei Akteure wurden je acht Mal – und damit öfter als alle anderen – in die Elf des Tages berufen: Dominick Lünemann (SV Herbern) und Joshua Dabrowski (VfL Senden). Beide standen auch schon in der WN-Elf der Hinrunde. Gleiches gilt für Patrick Reckmann, Sebastian Schnetgöke, beide ebenfalls VfL, und Niklas Hüser (Union Lüdinghausen). Kurios: Keiner aus dem Trio stand 2018 auch nur ein Mal in der Spieltags-Elf. Was insbesondere beim Innenverteidiger aus Senden und Lüdinghausens Mann für die linke Bahn nicht zuletzt damit zu tun hat, dass beide in der Rückrunde lange verletzt waren.

Ein wesentlicher Grund dafür, dass sich die Zahl der Einzelberufungen derer, die es in die Elf des Jahres geschafft haben, im zweiten Saisonteil nicht annähernd verdoppelt hat: Überdurchschnittlich viele Paarungen wurden in der kalten Jahreszeit witterungsbedingt abgesagt und in der Woche nachgeholt. Somit fanden die dort herausragenden Spieler auch keine Berücksichtigung in der Elf des Tages.

Wiederholungstäter Kofoth

Nur ein Mann aus der Vorjahres-Elf hat es in den Kreis der Besten geschafft: Tobias Kofoth. Der scheidende Keeper des TuS Ascheberg hatte bei Halbzeit noch gleichauf mit Sven Freitag (SV Herbern) und Sebastian Adamek (SV Herbern 2) gelegen.

Gedränge im zentralen Mittelfeld

Durchaus erwartbar: Im zen­tralen Mittelfeld – Heimat der Strategen, der versierten Techniker, der Kreativ- und Unterschied-Spieler – war das Gedränge besonders groß. So reichten Felix Berning (VfL Senden), Spieler des Jahres 2016/17, und Andreas Kahlkopf (Union Lüdinghausen) fünf Nominierungen nicht für einen Platz in der Zwölfmonatsauswahl. Während man auf der linken Seite bereits mit je vier dabei war.

Brachten es zwei oder mehr Spieler auf die gleiche Zahl an Berufungen in die Elf des Tages, entschied die höhere Klassenzugehörigkeit. Gleiches galt Montag für Montag bei der Erstellung der Spieltagself: Standen, sagen wir, der Rechtsverteidiger eines Bezirks- und eines A-Ligisten zur Wahl, bekam Ersterer den Zuschlag. Umso bemerkenswerter, dass mit Michel Lüling (sechs Mal nominiert) der Stürmer eines B-Ligisten – Fortuna Seppenrade – in der Elf des Jahres steht.

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