Triathlon: Vereinsmeisterschaften von Union Lüdinghausen
Entscheidung auf letzten Metern

Lüdinghausen -

Bei den fünften Vereinsmeisterschaften von Union Lüdinghausen gab es einen klaren Sieger – bei den Männern. Die Entscheidung bei den Frauen war umso spannender, sie fiel erst auf den letzten Metern der Laufstrecke.

Donnerstag, 12.07.2018, 18:28 Uhr

Konkurrenzdenken ja, Verbissenheit nein: Die Unionisten gingen auch ihre fünfte Vereinsmeisterschaft mit reichlich guter Laune an.
Konkurrenzdenken ja, Verbissenheit nein: Die Unionisten gingen auch ihre fünfte Vereinsmeisterschaft mit reichlich guter Laune an. Foto: privat

Schon eine bewährte Tradition: Auch die fünfte Vereinsmeisterschaft der Triathleten von Union Lüdinghausen wurde rund um die Burg Kakesbeck als „Kakesbeck Man“ ausgetragen. Mit 16 Teilnehmern war es die bisher am besten besetzte Veranstaltung in diesem Rahmen.

Das Schwimmen (rund 700 Meter) war in den Vortagen separat im Dortmund-Ems-Kanal durchgeführt worden. Schnellster im Wasser war mit großem Abstand war Dirk Casimir (9:14 Minuten), gefolgt von Carolin Peters (10:28 min ) und Peter Weiß (10:35 min).

Für die zweite Teildisziplin stiegen die Unionisten für fünf Runden über insgesamt 33,6 Kilometer auf das Rad. Casimir eröffnete bei schwierigen Windverhältnissen und hohen Temperaturen das Rennen. Peter Weiß nahm mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40,9 Stundenkilometern die Verfolgung auf, übernahm nach 3,5 Runden die Führung und stellte als Erster das Rad in die Wechselzone an der Steverbrücke an der Burg ab. Casimir folgte knapp 20 Sekunden später, Chris Claassen als Dritter befand sich mit 1:20 min Rückstand noch in Schlagdistanz zum Spitzenduo.

Der abschließende Lauf wurde über eine Länge von sieben km ausgetragen. Weiß baute den Abstand auf Platz zwei in der Gesamtwertung noch leicht aus und lief nach 28:40 min ins Ziel. Damit konnte er  den Titel aus dem Vorjahr verteidigen und gewann mit 1:28:54 Stunden Gesamtzeit vor Casimir (1:30:54 h) und Claassen (1:35:55 h).

Weit enger war die Entscheidung in der Damenkonkurrenz – sie fiel erst auf den letzten Metern der Laufstrecke. Carmen Goßmann, bekannt als starke Läuferin, galt unter den Vereinskollegin als Mitfavoritin, Martina Claassen war die stärkste Radfahrerin im Feld.

Wegen Trainingsrückstands ließ Carmen Goßmann jedoch ein paar Minuten zu viel auf den fünf Radrunden liegen, so dass es am Ende nur für Platz drei in der Gesamtwertung reichte (1:09:55 h). Claassen konnte auf dem Rad den bisherigen Rückstand auf Carolin Peters nicht nur egalisieren, sondern sogar einen Vorsprung von über einer Minute herausfahren.

Auf der Laufstrecke führte sie das Feld lange an, Peters schob sich jedoch kontinuierlich heran und übernahm kurz vor der Ziellinie noch Platz eins. Am Ende trennten die ersten beiden Ränge nur acht Sekunden: 1:46:34 h  für Peters und 1:46:42 h für Claassen.

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