Fußball: Vorbereitungsturnier
Zum Abschied ein Feuerwerk – Letzter Fuchs-Cup 2019

Herbern -

Der Fuchs-Cup in Herbern dürfte, zumindest unter diesem Namen, nach 2019 Geschichte sein. Zum Abschied im kommenden Jahr will Turnierinitiator Hubert Fuchs aber noch mal alle Register ziehen.

Freitag, 20.07.2018, 22:59 Uhr

Im Vorjahr, bei der Premiere in Herbern, schlug der SC Münster 08 (r.: Ex-Profi Benjamin Siegert) im Finale den Landesligarivalen VfL Senden (hier Rabah Abed) mit 3:1.
Im Vorjahr, bei der Premiere in Herbern, schlug der SC Münster 08 (r.: Ex-Profi Benjamin Siegert) im Finale den Landesligarivalen VfL Senden (hier Rabah Abed) mit 3:1. Foto: flo

Die zweite Fuchs-Cup-Auflage in Herbern ab dem kommenden Samstag (28. Juli) hat noch gar nicht begonnen, da ist Pokalstifter Hubert Fuchs gedanklich schon zwölf Monate weiter. 2019, passend zur 100-Jahr-Feier des SV Herbern, wird alles noch eine Spur größer. Das Teilnehmerfeld sei besser besetzt als je zuvor, verspricht Fuchs schon jetzt. Kleiner Wermutstropfen: Er selbst stehe nach der SVH-Jubiläums-Sause als Förderer nicht mehr zur Verfügung.

Der Zeitpunkt, nach den dann drei Jahren an der Werner Straße sein Engagement zu beenden, fühle sich richtig an, so Fuchs gegenüber unserer Zeitung. Der Davensberger war mit dem traditionsreichen Vorbereitungsturnier, das sein vor sieben Jahren verstorbener Bruder Josef 2001 ins Leben gerufen hatte, nach Herbern umgezogen. Bis 2013 hatte es stets auf der Anlage der DJK GW Amelsbüren stattgefunden. Doch weil Fuchs inzwischen sowohl mit den GWA-Verantwortlichen als auch mit der Erbengemeinschaft über Kreuz liegt, gab‘s vor zwölf Monaten, nach drei Jahren Pause, den Neuanfang in Herbern – eine Verneigung vor Josef Fuchs, der als großer Gönner des Amateurfußballs galt.

Alle Rekordsieger am Start?

Möglich, dass der anhaltende Knatsch mit den Grün-Weißen zu Fuchs’ Entscheidung beigetragen hat, sich nach 2019 aus dem Projekt zurückzuziehen. Dass nächste Woche, beinahe zeitgleich, in Amelsbüren ein „Fuchs-Cup“ für unterklassige Mannschaften steigt ( WN berichteten ), beschäftigt erneut die Juristen. Doch bevor der Fuchs-Cup endgültig Geschichte ist, warten die Organisatoren mit einem Knaller-Line-up auf. Oberligist Hammer Spielvereinigung und der sehr ambitionierte Landesliganeuling Westfalia Kinderhaus – beide Vereine hatten ursprünglich schon für dieses Jahr zugesagt – haben Fuchs in die Hand versprochen, 2019 dabei zu sein.

Dazu nach Möglichkeit die vier Mannschaften, die das Turnier zu Amelsbürener Zeiten je zwei Mal gewannen und somit die Chance haben, den Wanderpokal im Falle eines dritten Triumphes dauerhaft zu behalten: Davaria Davensberg, GW Nottuln, der 1. FC Gievenbeck und der TuS Hiltrup. Auch Spieler wie Trainer, die das Turnier über die Jahre entscheidend prägten, will Fuchs 2019 einladen. Namen wie Andreas Lübke, Volker Geister (beide GWA), Michael Evelt, Lars Anfang (beide TuS), Bernd Löcke (SVH), Heiko Ueding (Davaria), Andreas Höppner (FCG) oder Thomas Fuchtmann (VfL Wolbeck) kommen ihm spontan in den Sinn.

SVH wartet ab

Ob die Blau-Gelben die Geschichte des Turniers – unter neuem Namen – fortschreiben, werde der Verein zu gegebener Zeit entscheiden, so Herberns sportlicher Leiter Frank Heidemann. Es dürfte im Wesentlichen eine Frage der Finanzierung sein. Fuchs stellt jedes Jahr 2500 Euro an Prämien zur Verfügung.

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