So., 13.03.2016

Fußball in der Kreisliga A Latte verhindert Leer-Sieg in Metelen

Hart zur Sache ging es beim Duell zwischen Metelen und Leer in vielen Zweikämpfen (hier Fabian Langehaneberg, li., gegen Marcel Hetzer). Am Ende stand ein friedliches 2:2.

Hart zur Sache ging es beim Duell zwischen Metelen und Leer in vielen Zweikämpfen (hier Fabian Langehaneberg, li., gegen Marcel Hetzer). Am Ende stand ein friedliches 2:2. Foto: Jan Gudorf

Metelen - 

Zweikampfbetont ging es im A-Liga-Derby zwischen Matellia Metelen und Westfalia Leer zur Sache. Wie schon das Hinspiel endete auch der zweite Vergleich zwischen den beiden Lokalrivalen mit einem 2:2. Damit konnten die Hausherren besser leben als der Gegner aus dem Tabellenkeller.

Von Jan Gudorf

Wenn erst in der Schlussphase eines Spiels der Ausgleich gelingt, spricht man in der Regel von einem Punktgewinn. Nicht so die A-Liga-Kicker von Westfalia Leer im Anschluss an das 2:2 (1:2) in Metelen: Für den Verein aus dem Tabellenkeller waren es aufgrund einer starken zweiten Halbzeit eher zwei verlorene Punkte. Metelens Spielertrainer Julius Vehoff sah es ähnlich: „Wir können mit dem Remis aufgrund der Tabellensituation besser leben als Leer. Der Abstand nach unten ist gleich geblieben.“

Das Spiel begann ereignisreich. Daniel Ernstings Freistoß fand seinen Weg durch Leers Mauer zu Jochen Schürmann, der zur Matellia-Führung abstaubte (4.). Diese wurde Sekunden später jedoch wieder egalisiert: Tobias Buck verwertete Timo Hüsings Flanke zum 1:1.

In der Folge wurde wenig Fußball gespielt. Beide Teams gingen ohne Rücksicht auf Verluste in die Zweikämpfe, weshalb wenig Spielfluss zustande kam.

Einen fußballerischen Höhepunkt gab es in der ersten Hälfte allerdings noch: Ein langer Ball von Markus Cool rutschte durch zu Christopher Viefhues, der die Gastgeber aus spitzem Winkel erneut in Front brachte (18.)

Die Westfalia kam gut aus der Kabine und setzte Metelen mit gutem Flügelspiel gehörig unter Druck. „Wir waren zu passiv und hatten keinen Zugriff mehr“, kritisierte Vehoff seine Mannschaft, die dennoch Chancen hatte, das Spiel zu entscheiden.

Die größte vergab Lennart van de Velde, der aus kurzer Distanz zum Schuss kam, doch Leer-Torwart Peter Stegemann reagierte im doppelten Sinne herausragend: Er parierte den Ball und eröffnete das Spiel blitzschnell. Sein Abstoß erreichte Thorsten Gremplinski, der Sven Tolksdorf im Matellia-Tor per Heber zum verdienten 2:2 überwand (82.).

Gremplinski hätte kurz darauf zum Mann des Spiels werden können. Aber weder sein Schuss aus zehn Metern (86., vorbei) noch sein Kopfballaufsetzer (89., Latte) fanden den Weg ins Tor.

Matellia Metelen : Tolksdorf – Prantler, Langehaneberg, Cool, Harjans – Schürmann, va De Veldde – Nobel (89. Feldhues), Ernsting, van Goer – Viefhues (86. Langlitz).

Westfalia Leer : Stegemann – Eweler, Schulte, Westerink, Iger – Buck, Gremplinski, Schulze Schwarthoff (31. Hetzer), Hüsing – Arning (80. Thiele), Schulte (67. Wewers).

Tore : 1:0 Schürmann (4.), 1:1 Buck (5.), 2:1 Viefhues (18.), 2:2 Gremplinski (82.).

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