Di., 13.06.2017

Fußball in der Kreisliga A Steinfurt Bertino Nacar ist absolut begeistert

Bertino Nacar (M.) erzielte in der vergangenen Saison 21 Tore für den niedersächsischen Bezirksligisten Schüttorf 09. Jetzt will er für die Matellia treffen.

Bertino Nacar (M.) erzielte in der vergangenen Saison 21 Tore für den niedersächsischen Bezirksligisten Schüttorf 09. Jetzt will er für die Matellia treffen. Foto: Udo Wohlrab

Metelen - 

Matellia Metelen bleibt seiner Linie treu und setzt auch in der kommenden Saison auf einen Spielertrainer. Diese Aufgabe tritt am 1. Juli Bertino Nacar an. Der 28-Jährige sprüht vor Begeisterung und möchte in der Vechtegemeinde was bewegen.

Bertino Nacar ist ab dem 1. Juli auch offiziell der neue Spielertrainer der Metelener A-Liga-Fußballer. Was der ehemalige Regionalligakicker bei der Matellia vor hat, wollte WN-Sportredakteur Marc Brenzel von dem 28-Jährigen wissen.

Herr Nacar, demnächst gilt es für Sie, nicht nur auf dem Feld Leistung zu bringen, sondern in Doppelfunktion als Spieler und Trainer zu überzeugen. Was ist das für ein Gefühl?

Bertino Nacar: Ich bin absolut begeistert und total motiviert. Klasse ist, dass alle zugesagt haben und mit Bernd Weßeling ein starker Spieler aus Nordwalde zurückkommt.

Steht der Kader damit?

Nacar: Mal sehen. Wir haben da eventuell noch einen Neuen in der Pipeline.

Wen?

Nacar: Das möchte ich nicht verraten. Es handelt sich aber um einen Ur-Metelener.

Sie haben sich in der Rückrunde mehrfach Partien Ihrer neuen Mannschaft angesehen. Macht das den Einsteig in das Trainergeschäft leichter?

Nacar: Ja, Gott sei Dank hatte ich ein halbes Jahr Zeit, mich in die neue Aufgabe reinzufuchsen. Trotzdem habe ich in diesem Sommer ein paar Testspiele mehr abgemacht, um mir ein noch genaueres Bild machen zu können und um vielleicht ein neues System einzuführen.

An was denken Sie da?

Nacar: An die Viererkette in der Abwehr. Darauf stellt man mal nicht eben so um, so was muss in die Köpfe und braucht Zeit. Wenn ich aber sehe, dass das nichts werden sollte, lasse ich es. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass wir die geeigneten Leute dafür haben.

Sie selbst haben in Ihrer Laufbahn – egal ob in Nordhorn, Meppen, Neuenkirchen oder zuletzt in Schüttorf– im Offensivbereich gespielt. Welche Rolle schwebt Ihnen in Metelen vor? Das Team ist nicht zuletzt aufgrund der Rückkehr von Bernd Weßeling vorne eigentlich ganz gut besetzt.

Nacar: Ich muss gucken, was am meisten Sinn ergibt. Ich breche mir auch keinen Zacken aus der Krone, wenn ich mich weiter hinten einordne. In Schüttorf habe ich zuletzt auch mal als Rechtsverteidiger ausgeholfen. Trotzdem bin ich noch auf 21 Tore gekommen.

Wie viele Tore sollen es denn in der Kreisliga A werden? Wollen Sie der neue Fabio da Costa Perreira werden?

Nacar: Nein, ob ich ein Tor oder zehn Tore mache, ist mir egal, so lange die anderen treffen.

Als Trainer betreten Sie Neuland. Haben Sie da irgendwelche Vorbilder?

Nacar: Ich finde Jürgen Klopp spitze. Klasse, wie der die Leute motivieren kann. Und natürlich Julian Nagelsmann. Brutal, was der für ein Wissen und für ein Auftreten hat.

Der ist auch nur knapp zwei Jahre älter als Sie. Trotz seines jungen Alters hat er keine Probleme mit gestandenen Spielern. Wie wird das in Metelen laufen? Da gibt es ja auch ältere oder zumindest gleichaltrige Kicker.

Nacar: Da sehe ich keine Gefahr. Es muss schon viel passieren, dass ich mit jemandem nicht klar komme. Mir ist allerdings klar, dass ich nicht nur Trainer, sondern auch Führungsspieler sein muss. Wenn ich auf dem Feld Leistung bringe, sammele ich auch als Coach Pluspunkte. Und mit Martin Junk habe ich einen erfahrenen Co-Trainer.

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