Reitsport: Die Ochtruper Reitertage
Ein „Turvent“ zum 90. Geburtstag des Reit- und Fahrvereins Ochtrup

Ochtrup -

Am Donnerstag haben die Ochtruper Reitertage begonnen. Die anspruchsvollste Prüfung des Tages gewann Sandra ter Bahne aus Borken im Sattel von Los Angie. Aber auch die Gastgeber sprangen ein paar prima Ergebnisse ein. Ein besonderes Augenmerk wird am Freitag auf das E-Mannschaftsspringen gelegt.

Donnerstag, 14.06.2018, 19:42 Uhr

Zahlreiche Reiter aus dem Ausland haben wieder den Weg nach Ochtrup gefunden. Unter anderem stellte sich Raishun Burch von den Bermudas der Konkurrenz in der M*-Springpferdeprüfung.
Zahlreiche Reiter aus dem Ausland haben wieder den Weg nach Ochtrup gefunden. Unter anderem stellte sich Raishun Burch von den Bermudas der Konkurrenz in der M*-Springpferdeprüfung. Foto: Marc Brenzel

Am Donnerstag wurde im Moskauer Luzh­niki-Stadion die Fußball-Weltmeisterschaft eröffnet. Gute 2274 Kilometer weiter westlich hatte ein anderes Event seine Auftaktveranstaltungen: die Ochtruper Reitertage. Bis Sonntag – das verspricht der Turnierplan – gibt es auf der Anlage am Kreuzweg exzellenten Reitsport zu sehen. Und das sowohl im Springbereich als auch in der Dressur.

Der erste Tag gehörte wie immer den jungen Vierbeinern, die in A- bis M-Springpferdeprüfungen den Richtern vorgestellt wurden. In der M*-Konkurrenz setzte sich Sandra ter Bahne (ZRFV Borken) an die Spitze des 33-köpfigen Feldes. Ihr Ritt im Sattel von Los Angie wurde mit der Wertnote 8,60 honoriert. Auf Platz zwei folgte die Darfelderin Lea Schulze Averdiek auf Castella (8,50). Der Gronauer Hendrik Zurich landete mit Classico Superiore sowie mit Conjack (jeweils 8,40) gleich zwei Mal auf dem Bronzerang.

Der erste Tag der Ochtruper Reitertage 2018

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  • Manuela Schweizer (LZRFV Gronau) ist ein bekanntes Gesicht bei den Ochtruper Reitertagen.

    Foto: Marc Brenzel
  • Parcourschefin Melanie Pierzina (l.) hatten den Reitern ein paar knifflige Aufgaben hingestellt.

    Foto: Marc Brenzel
  • Hendrik Zurich landete mit Classico Superiore in der M-Springpferdeprüfung auf Platz drei.

    Foto: Marc Brenzel
  • In derselben Konkurrenz startete auch Kathrin Krage vom RUFV Isterberg . . .

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  • . . . sowie Markus Schlamann aus Havixbeck.

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  • Bester Laune: Thomas Verhufen, Vorsitzender des gastgebenden Reit- und Fahrvereins Ochtrup.

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  • Tobias Woltering vertrat im Sattel von Casimir die Farben der Hausherren.

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  • Philipp Winkelhaus aus Albachten stellte Sandilot vor.

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  • Die Wertungsrichter Herbert Schmerling (l.) und Heiner Messing in der Beratung.

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  • Die Nienbergerin Ulrike Bruns und Cocp Malou.

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  • Tobias Woltering hatte unter anderem Chuck Chai gesattelt.

    Foto: Marc Brenzel
  • Sandra ter Bahne (ZRFV Borken) und Los Angie durften sich von Thomas Verhufen zum Sieg in der M-Prüfung am Donnerstag gratulieren lassen.

    Foto: Marc Brenzel
  • Auf Platz zwei landete eine weitere Amazone: Lea Schulze Averdiek aus Darfeld.

    Foto: Marc Brenzel

Zwischen die Profis, die wie immer zahlreich gekommen waren, schob sich mit Carina Hoegen am Donnerstag auch eine Ochtruper Reiterin. In der A**-Springpferdeprüfung für Vier- bis Sechsjährige reihte sie sich mit Lady in Red in der zweiten Abteilung als Sechste ein. Zudem gab es die silberne Schleife für Anika Holtmann und Na meine Kleine in einer Stilspringprüfung der Klasse A* für Junioren und Junge Reiter. „Das sind prima Ergebnisse“, freute sich Vorstandsmitglied An­drea Wilk.

Ginge es nach ihr, würden sich am Freitag weitere Top-Ergebnisse der Ochtruper anschließen. Der Fokus liegt dabei auf der E-Stilspringprüfung für Mannschaften, die um 15.45 Uhr beginnt.

Ans Herz legen Wilk und Vorsitzender Thomas Verhufen allen Reitsportfreunden und Besuchern das neu eingeführte Zweikampfspringen am Samstag ab 19.30 Uhr. Hier treffen die Reiter in direkten K.o.-Duellen aufeinandertreffen. „Wir wollten mal was Neues anbieten. Diese Prüfung ist sportlich ungeheuer attraktiv und für die Teilnehmer finanziell lohnenswert“, so Verhufen.

Eingerahmt wird das Zweikampfspringen von einem bunten Showprogramm mit Shettys und einer großen Party zum 90-jährigen Bestehen des Reit- und Fahrvereins Och­trup. „Wir haben eine gute Mischung aus Turnier und Event, deshalb spreche ich bei unseren Reitertagen auch gerne von einem ,Turvent‘“, schmunzelt Wilk selbst ein wenig über ihre passende Wortschöpfung.

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