Fr., 27.02.2015

Basketball-Regionalliga: Wulfen kommt in die Uni-Halle Der UBC will weiter Spitze bleiben

Den Korb im Visier und die Punkte im Blick: Konrad Tota will mit dem UBC Münster gegen den BSV Wulfen den nächsten Sieg einfahren und damit die Tabellenführung vor den RheinStars Köln behaupten.

Den Korb im Visier und die Punkte im Blick: Konrad Tota will mit dem UBC Münster gegen den BSV Wulfen den nächsten Sieg einfahren und damit die Tabellenführung vor den RheinStars Köln behaupten. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Nach 21 von 26 Partien führt der UBC Münster die Tabelle der Basketball-Regionalliga an. Am Samstag (19 Uhr) will die Mannschaft von Trainer Philipp Kappenstein den Spitzenplatz verteidigen. Dafür benötigt der Gastgeber in der Unihalle einen Sieg gegen den BSV Wulfen.

Von Henner Henning

200 Minuten haben 13 Teams in der Basketball-Regionalliga noch Zeit, ihre Position zu verbessern. Einzig der UBC Münster als Spitzenreiter kann in der Tabelle derzeit nicht klettern, will aber mit einem Sieg am Samstag (19 Uhr) gegen den BSV Wulfen dem Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B einen Schritt näher kommen.

Vom Papier her scheint die Aufgabe gegen den Gast aus Dorsten eine einfache zu sein, der BSV nimmt mit nur sieben Erfolgen den zwölften Platz ein – und ist damit durchaus noch abstiegsgefährdet. Denn eine Klasse höher könnten die Citybaskets Recklinghausen und die Hertener Löwen noch in die Playdowns rutschen und im Falle eines Abstiegs die Zahl der Abgänger in der Regionalliga erhöhen. „Für die beiden Teams wird es sehr eng. Und daher hat Wulfen noch einen gewissen Druck, weitere Siege einzufahren“, sagt UBC-Trainer Philipp Kappenstein , für den die Begegnung gegen den BSV durchaus noch eine besondere Bedeutung hat. Als Spieler war der 35-Jährige für Wulfen am Ball, führte den Verein 2010 als Coach in die besagte Pro B. „Es ist für mich immer noch eine spezielle Partie. Allerdings nicht mehr so intensiv wie in den vergangenen Jahren, die Verbindungen auf dem Feld sind ja kaum noch da“, erklärt Kappenstein, der aber zu Fans und Führungsriege weiter Kontakt hat.

Auf bestehende Freundschaften kann der münsterische Coach aber in den 40 Minuten keine Rücksicht nehmen, mit Verfolger RheinStars Köln im Nacken darf sich der UBC in der Unihalle keinen Ausrutscher erlauben. Daher schärft Kappenstein die Sinne seiner Mannschaft, warnt vor seinem Ex-Club. „Nach ein paar deprimierenden Ergebnissen hat sich Wulfen stabilisiert. Wir müssen uns auf eine kleine, giftige Mannschaft einstellen, die sehr unangenehm zu spielen ist“, meint der Trainer und denkt dabei unter anderem an den früheren UBC-Spielmacher Philip Günther, den starken Defensivspieler Gael Hulsen (Belgien) oder den US-Boy Chris Brown.

Bei aller Vorsicht aber glaubt Kappenstein an seine Schützlinge, die bis auf den beruflich verhinderten Matthias von Heydebrand alle dabei sein können und so Münsters Bank wieder tief besetzen – ein Qualitätssiegel, das Münster nach 21 Partien in die vielversprechende Pole Position gebracht hat. „Wir hatten eine super Trainingswoche und haben einen guten Rhythmus gefunden. Ich denke, dass wir physische Vorteile haben, das könnte den Ausschlag geben“, erklärt Kappenstein.

Nutzt seine Truppe diese, käme der UBC dem großen Ziel Meisterschaft – und damit dem Aufstieg – einen weiteren Schritt näher.

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