So., 01.03.2015

Basketball: 1. Regionalliga UBC ringt Wulfen nach der Pause mit 105:78 nieder

Mit allen Mitteln wehrte sich der BSV Wulfen um Gael Hulsen (l.) gegen die Niederlage beim UBC. Am Ende aber siegte Dallis Johnson mit seiner Mannschaft.

Mit allen Mitteln wehrte sich der BSV Wulfen um Gael Hulsen (l.) gegen die Niederlage beim UBC. Am Ende aber siegte Dallis Johnson mit seiner Mannschaft. Foto: Peter Leßmann

münster - 

Es war ein zähes Ringen in den ersten beiden Vierteln – doch dann machte der Spitzenreiter ernst. Mit 105:78 gewann der UBC Münster zu Hause gegen den BSV Wulfen, den Ex-Club von Trainer Philipp Kappenstein.

Von Thomas Austermann

Auch auf der Regionalliga-Zielgeraden kann der UBC Münster zusetzen, wenn er dazu gezwungen ist. Beim letztlich doch deutlichen 105:78 (44:41)-Sieg über den Münsterland-Rivalen BSV Wulfen galt es, Widerstand zu brechen und große Hektik zu überstehen, bis die deutlich homogenere Auswahl bestechend funktionierte. Mit 34:18 überfuhr der Spitzenreiter den Gast im Schlussviertel.

Video: 22. Spieltag UBC Münster vs. BSV Wulfen

Köln legt vor

Münsters Titelkonkurrent RheinStars Köln hatte Freitag vorgelegt mit seinem 17. Erfolg (85:80 bei der BG Hagen), der UBC setzte seinen 18. dagegen und steht parat für die Fortsetzung des Fernduells, das im März entschieden wird. „Ich habe immer daran geglaubt, dass wir es packen“, sagte Trainer Philipp Kappenstein und lebte eine Zuversicht, für die es zunächst wenig Belege gab. Die aufs Pressing und Doppeln eingeschworenen Gäste entfachten mit ihrer bisweilen unorthodoxen wie wilden Art gehörigen Stress in den münsterischen Reihen. Jan König bekam nach 14 Minuten das vierte Foul angeschrieben, fiel als Faktor quasi aus – gut, dass Adam Touray einsprang mit neun Rebounds und 16 Punkten.

Knappe Spielstände

Kappenstein schickte die ballsicheren Aufbau-Asse Anselm Hartmann und Aaron Henrichs wiederholt gemeinsam aufs Feld, weil er dem BSV-Druck entgegenwirken musste. Aber auch die deutlich schwächere UBC-Wurfquote sorgte für knappe Spielstände bis zur Pause. Wulfens kleinem Duo Philip Günther und Christian Marquardt gelang es zu oft, den US-Boy Chris Brown, den Belgier Gael Hulsen und den Spanier Javier Mora in Position zu bringen. Allerdings überdrehten die Spielmacher auch mehrfach, und da der UBC wesentlich disziplinierter blieb und einmal mehr gewinnbringender wechseln konnte als der Gegner, der nur eine erste Fünf besitzt, bekam der Favorit die Partie in den Griff.

Größere Energie

„So lange es eng war, blieb Wulfen heiß. Aber dann haben wir das Team gebrochen“, sah Kappenstein größere Qualität belegt, als vier Dreier im dritten Viertel für den Vorsprung sorgten. Im letzten Akt verdoppelte der jetzt sattelfeste UBC die Führung binnen vier Minuten zum 89:67 auf 22 Punkte. Beispielhaft für die größere Energie war die Szene, in der Konrad Tota als bester UBC-Werfer dem nunmehr lustlosen Gegenspieler Brown unterm BSV-Korb den Ball klaute und traf.

UBC Münster: Tota (27 Punkte/4 Dreier), Johnson (18), Touray (16), A. König (13/3), Hartmann (9/1), Henrichs (9), J. König (5/1), Narendorf (3), Placke (3/1), Berkow (2), Reckinger

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