Di., 14.02.2017

Volleyball: Damen-Bundesliga Ausrutscher gegen Köpenick ist für den USC verboten

Hinein ins Glück – und zu drei Punkten: Hanna Orthmann ist mit dem USC gegen den Köpenicker SC am Mittwoch am Berg Fidel in der Favoritenrolle und will gegen die Hauptstädter drei Punkte gewinnen.

Hinein ins Glück – und zu drei Punkten: Hanna Orthmann ist mit dem USC gegen den Köpenicker SC am Mittwoch am Berg Fidel in der Favoritenrolle und will gegen die Hauptstädter drei Punkte gewinnen. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Um die Pflicht, drei Punkte zu holen gegen den Köpenicker SC, redet Andreas Vollmer nicht herum. Der Trainer des USC Münster weiß, dass sich sein Team keine Ausrutscher leisten darf im Rennen um die direkte Playoff-Qualifikation.

Von Henner Henning

Die Ausgangslage ist klar. Im Fernduell mit dem VC Wiesbaden und den Roten Raben Vilsbiburg um die direkte Play-off-Qualifikation darf sich der USC Münster am Mittwoch (19.30 Uhr) gegen den Köpenicker SC keinen Ausrutscher erlauben. Drei Punkte sind ein Muss gegen die Hauptstädter, die ihren Platz in den Pre-Play-offs so gut wie sicher haben.

Jeweils mit Niederlagen sind die Kontrahenten in die englische Woche gestartet. Während der USC den SC Potsdam durch die 1:3-Niederlage in der Tabelle ziehen lassen musste, gab es für den KSC bei den Ladies in Black Aachen eine herbe Klatsche – nach nur 64 Minuten war der Spuk vorbei, bedröppelt kletterte das Team von Trainer Manuel Rieke in den Bus zurück nach Berlin.

Leichtes Spiel also auch für Münster ? Nicht unbedingt, wie auch das Hinspiel bewies. Dort ließ der USC beim 3:2-Erfolg einen Zähler liegen. „Und das war kein geklauter Punkt“, sagte damals Münsters Coach Andreas Vollmer . „Wir gehen daher respektvoll und gewarnt die Aufgabe an. Allerdings auch mit dem Wissen, dass wir damals nicht unser bestes Spiel gemacht haben und uns nun steigern werden.“

Dass der jüngste Rückschlag beim SCP am Mittwoch noch Nachwirkungen bei seiner Mannschaft hinterlassen wird, schließt der Trainer aus. „Wir haben in der Analyse die Fehler angesprochen. Aber wir haben es in Potsdam nicht so schlecht gemacht, hatten zum Teil gar bessere Werte als im Hinspiel. Offensiv haben wir jedoch nicht unsere Top-Leistung gebracht, dazu hatten wir zu viele Aufschlagfehler. Das werden wir nun hoffentlich besser und schlauer anstellen“, erklärt Vollmer.

In der taktischen Vorbereitung auf Köpenick stellte der 50-Jährige sein Team auf einen Potsdam-ähnlich agierenden Gegner ein. Mit der Amerikanerin Nicole Walch und Nele Iwohn verfügt der KSC über zwei athletische, wuchtige Angreiferinnen, in der Mitte spielt die US-Regisseurin Sarah Wickström gerne schnell über die nicht allzu große (1,73 Meter), aber flinke Portugiesin Nuria Lopes da Silva. „Die Strukturen sind vergleichbar, wir konnten so in der Vorbereitung viele Inhalte übernehmen“, sagt Vollmer, der sich der Pflicht, die drei Punkte am Berg Fidel behalten zu müssen, bewusst ist. „Jetzt zählt es. Aber wenn es im Spiel mal nicht durchgehend gut läuft, dürfen wir nicht zu verbissen und zu verkrampft werden. Das haben wir aber bislang gut gemacht.“

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