So., 06.03.2016

Basketball: Regionalliga Die Baskets müssen beim Sieg gegen Wulfen Schwerstarbeit verrichten

Einen intensiven Kampf lieferte sich nicht nur Marley Jean-Louis (l.), der den Ball vor Chris Brown sichert. Die WWU Baskets erkämpften sich gegen Wulfen ein 85:79.

Einen intensiven Kampf lieferte nicht nur Marley Jean-Louis (l.), der den Ball vor Chris Brown sichert. Die WWU Baskets erkämpften sich gegen Wulfen ein 85:79. Foto: Thomas Austermann

Münster - 

Die WWU Baskets Münster haben zwei Spieltage vor dem Ende der Saison den zweiten Platz fest im Visier. Während Konkurrent BG Hagen bei ART Düsseldorf mit 79:80 verlor und nun zwei Niederlage mehr hat, gewann Münster gegen Schlusslicht Wulfen – hatte dabei aber bis zur Schlussminute eine Menge Mühe.

Von Thomas Austermann

In der Kunst des Coachens voll gefordert war Trainer Philipp Kappenstein. Beim 85:79 (44:46)-Regionalligasieg seiner WWU Baskets über den BSV Wulfen griff der Pädagoge nahezu pausenlos ein, um zu korrigieren. In der Summe gelang das gewinnbringend, und Münster scheint die laufende Serie erneut als Zweiter abschließen zu können.

Die im Kampf um den Klassenerhalt motiviert und wurfstark agierenden Gäste standen fassungslos in der Unihalle, nachdem die Spielleiter 17 Sekunden vor Schluss den Dreier von Wulfens Christian Marquardt zum 82:82-Ausgleich aberkannten, weil sich der Schütze einen Schrittfehler erlaubte. In Ballbesitz trafen die Baskets durch Stephan Kreutzer und Youngster Tim Kosel zum Sieg. Kappenstein jubelte nicht. „Für den BSV tut mir das mega leid“, sagte der ehemalige Wulfener Coach, der 2010 den Pro-B-Aufstieg im Stadtteil von Dorsten realisierte. Nun ist der Club Letzter und dem Abstieg ganz nahe.

BSV schnell und wurfstark

Gäste-Coach Maik Berger stellte eine keineswegs verzagte elfköpfige Truppe auf. Die konterte schnell und wurfstark eine schmale WWU-Führung und nahm sich in Halbzeit eins 41 Würfe (Münster 29), wirkte bereitwilliger unter dem Korb und krallte sich die zweiten Bälle. „Die sind heiß gelaufen und haben unsere Defensivprobleme ausgenutzt“, anerkannte Kappenstein.

Ins dritte Viertel schickte er eine defensiv sorgfältiger arbeitende Formation, die dem 8:0-Lauf vor der Pause einen nächsten solchen folgen ließ. Wirkungsvoll warfen sich Chris Kunel und Aaron Henrichs in die Duelle. Und jetzt stopfte auch Dallis Johnson die Anspiele bestens in die Reuse. Der US-Spieler sammelte zwei Bestmarken: 31 Punkte und 13 Rebounds. Wulfen gab sich nie geschlagen, blieb immer dran und traf 13 Dreier bei 26 Versuchen. „Am Ende waren wir es, die den Gegner niedergekämpft haben. Das imponiert mir, weil es zeigt, welchen Charakter die Mannschaft hat“, lobte Kappenstein das Team.

WWU Baskets: Johnson (31), J. König (15/3), Tota (10), A. König (9/1), Hartmann (7), Kunel (4), Jean-Louis (3), Narendorf (3/1), Kosel (2), Kreutzer (1), Göknil, Henrichs.

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