Do., 01.12.2016

Tennis: Westfalenliga TC Union Münster ist der Favorit

Pflichtaufgabe: Für Manon Kruse und den TC Union Münster ist ein Sieg im Heimspiel fest eingeplant.

Pflichtaufgabe: Für Manon Kruse und den TC Union Münster ist ein Sieg im Heimspiel fest eingeplant. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Während die einen noch zittern müssen, gehen die anderen befreit in ihre Spiele in der Westfalenliga. Wieder andere müssen bis zum Finale noch einige Hürden nehmen.

Gemein haben die vier Tennis-Teams, dass sie in der Westfalenliga im Einsatz sind. Die Vorzeichen könnten für das münsterische Quartett indes nicht unterschiedlicher sein. Während für den TC Union Münster I bei RW Hagen (Samstag, 16 Uhr) ein Sieg alternativlos ist, ist die Union-Zweite gegen Tabellenführer BW Soest (Sonntag, 13 Uhr) krasser Außenseiter. Zum Siegen verdammt, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt zu nähren, sind die Damen des 1. TC Hiltrup beim Tabellennachbarn Parkhaus Wanne-Eickel (Sonntag, 13 Uhr). Entspannung ist hingegen bei den TC-Herren vor der Heimpartie gegen den Dorstener TC (Samstag, 16 Uhr) angesagt, ist doch das Ligaticket längst verlängert.

„Eine angenehme Situation. Der Druck ist abgefallen“, genießen Mannschaftsführer Carlo Bückmann und seine Mitstreiter die positive Entwicklung. Bereits vor den letzten beiden Spieltagen haben die Herren des 1. TC Hiltrup den Ligaerhalt in der Tennistasche. An weiteren Ambitionen mangelt es aber nicht, da jeder Sieg für die Rangliste zählt. Zwar muss Björn Propst, der seine Trainerprüfung ablegt, am Samstag passen. Mit Bückmann, Nils Schlamann, Lukas Lückemeier und Matthias Wahl haben die Gastgeber aber ein schlagkräftiges Quartett beisammen.

Bevor es am letzten Gruppenspieltag zum voraussichtlichen Finale gegen Tabellenführer BW Halle und den damit verbundenen Einzug in das Endspiel um die Westfalenmeisterschaft geht, hat der TCU I in Hagen eine Pflichtaufgabe zu bewältigen. Manon Kruse, Tina ­Kötter, Milana Nikitina und Anika Thyes sind als Favoritinnen anzusehen. Auch wenn die akut abstiegs­bedrohten Gastgeberinnen eventuell erstmals die bulgarischen Topkräfte Viktoria Ocheva und Borislava Botu­sharova aufbieten könnten. „Nur ein Sieg zählt, damit wir mit einem weiteren Erfolg am letzten Spieltag in das Finale einziehen können“, weiß Union-Coach Thomas Heilborn um die Bedeutung der Partie.

Anders sieht es da mit der Erwartungshaltung bei der Zweiten aus. „Alles andere als ein Erfolg der Soesterinnen wäre eine Sensation,“ so Heilborn. Gleichwohl möchten Deborah Döring, Jana Hückinghaus, Carolien Bauer, Pia Ziegler und Marie-Ivette Uphaus den Top-Favoriten, in dessen Reihen unter anderem Alexandra Bezmenov, Jana Hecking, Estella Jäger sowie Leonie Athanasiadis stehen, mächtig ärgern.

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