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Mi., 10.05.2017

Fußball: 3. Liga Mit Tritz haben die Preußen schon 16 Profis unter Vertrag

Mittlerweile eine Bank in der Viererkette: Stéphane Tritz rechtfertigte das Vertrauen von Chefcoach Benno Möhlmann zuletzt dauerhaft und bleibt beim SCP.

Mittlerweile eine Bank in der Viererkette: Stéphane Tritz rechtfertigte das Vertrauen von Chefcoach Benno Möhlmann zuletzt dauerhaft und bleibt beim SCP. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Stéphane Tritz bleibt bis 2018 beim SC Preußen. Damit hat der Drittligist 16 Spieler unter Vertrag und ist schon relativ weit in seinen Planungen für die neue Spielzeit. Der Franzose gilt als Musterbeispiel dafür, wie gut sich große Teile der Mannschaft unter Trainer Benno Möhlmann entwickelt haben.

Von Thomas Rellmann

Es geht Schlag auf Schlag beim SC Preußen. Quasi im 24-Stunden-Rhytmus liefert der Drittligist im Augenblick neue Personalentscheidungen. Die jüngste hatte sich zuletzt angedeutet.

Stéphane Tritz bleibt in Münster und verlängerte seinen Vertrag um ein Jahr bis 2018. Sportdirektor Malte Metzelder fand nur lobende Worte für den äußerst umgänglichen Franzosen: „Er ist ist einer unserer stabilsten Spieler. Gerade in der Phase, in der es schwierig war, war er einer, der voranging und nie von seinem Leistungsvermögen abgefallen ist.

Vom schwachen Start zur Stammkraft

Zudem verweist der Geschäftsführer auf die hohe Akzeptanz, die der Rechtsverteidiger (Notenschnitt 3,2), der schnell die deutsche Sprache gelernt hat, im Team genießt. „Er ist ein Typ, der auf dem Platz Verantwortung übernimmt.“ Nach schleppendem Start – mal kam er links, mal rechts in der Viererkette zum Einsatz – wurde der 30-Jährige, der vor zwei Jahren von Stade Brest aus der zweiten Liga seines Heimatlandes kam, unter Coach Benno Möhlmann zur Stammkraft.

„Die erste Saison war ein bisschen schwer“, räumt er ein. „Aber meine Mitspieler haben mich unterstützt. Mit dem jetzigen Trainer klappt die Zusammenarbeit sehr gut.“ Was Tritz auszeichnet, sind ein gutes Stellungsspiel, cleveres Zweikampfverhalten und hohes Tempo. Seine Seite macht er in der Regel dicht, seine Vorstöße dosiert er dagegen – anders als etwa sein Pendant auf der linken Seite, Jeron Al-Hazaimeh.

Weitere Personalentscheidungen

Mit dem Abwehrspieler, der auf 46 Drittliga-Partien kommt, Lennart Stoll und Max Schulze Niehues haben drei Akteure unlängst ihre auslaufenden Arbeitspapiere verlängert. Inklusive Neuzugang Fabian Menig ( VfR Aalen) hat der Verein nun 16 Profis für die neue Saison im Kader.

Lion Schweers, Ole Kittner, Mirkan Aydin und auch der so lange verletzte Simon Scherder sind weitere Kandidaten, deren Kontrakte der SCP ausdehnen könnte. Gehen werden Denis Mangafic, Cihan Özkara, Christian Müller, Patrick Drewes (Leihspieler vom VfL Wolfsburg) und vermutlich Sinan Tekerci, der Dynamo Dresden gehört. Auch Bennet Eickhoff, der im Laufe der Sommer-Vorbereitung fest ins Profi-Aufgebot rückte, nun aber fast schon ein halbes Jahr mit Rückenproblemen ausfällt, ist kaum mehr einzuplanen. Ziemlich offen ist die Personalie Martin Kobylanski. Die Transferrechte hält Lech Danzig.

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