Mo., 07.08.2017

Triathlon: Mitteldistanz Dirksmeier gewinnt in Frankfurt und träumt von Hawaii

Und wieder jubelt Patrick Dirksmeier: Diesmal gewann der Tri-Finish-Athlet in Frankfurt.

Und wieder jubelt Patrick Dirksmeier: Diesmal gewann der Tri-Finish-Athlet in Frankfurt. Foto: Sebastian Sendlak/wave.inc

Münster - 

Langsam wird es ihm wohl selbst unheimlich. Patrick Dirksmeier hat zum vierten Mal in diesem Jahr einen Triathlon gewonnen, diesmal in Frankfurt. Für die Zukunft hat der 33-Jährige weiter große Pläne. Eines davon lautet: Hawaii.

Von Alexander Heflik

Die Supersaison von Patrick Dirksmeier geht weiter – mit einem Sieg und der Perspektive einer WM-Teilnahme. Am Sonntag gewann der 33 Jahre alte Triathlet von Tri Finish Münster den Frankfurt-City-Triathlon auf der Mitteldistanz (1,9 Kilometer Schwimmen/80 Kilometer Rad/19 Kilometer Laufen) in 3:21,27 Stunden. Zweiter wurde mit elf Minuten Rückstand der Langstrecken-Spezialist Jan Raphael. Und der ist immerhin mehrfacher Ironman-Sieger und zweifacher Vize-Europameister auf der Langdistanz. Für Dirksmeier gab es 2000 Euro Preisgeld.

Zuletzt lief es super, Sieg beim Sparda-Münster-City-Triathlon (olympische Kurzdistanz), Dritter bei der Challenge Prag (Mitteldistanz), nun der Erfolg am Main. Der zweifache Sportler des Jahres in Münster ist derzeit auf einem Top-Level unterwegs und reiht Top-Rang an Top-Rang. Am 10. September wird er bei der WM im Ironman 70.3 in Chattanooga im US-Bundesstatt Tennessee starten. Es handelt sich um eine Mitteldistanz, eine Art Zwischenstrecke im Triathlon auf dem Weg zur Langdistanz.

„Alles ist gebucht. Wer weiß, ob ich diese Chance wieder bekomme“, sagt Dirksmeier. Durch seine Leistungen in der Ironman-Serie dieses Jahres hat er eine Einladung erhalten, die Kosten muss er selbst tragen, um sich mit der Weltelite über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer auf dem Rad und im finalen Halbmarathon messen zu können. Chattanooga ist auch ein Rennen, in dem er bereits Punkte für die Langdistanz-WM, das wichtigste Rennen der Triathlon-Welt sammeln kann: den Ironman auf Hawaii im Oktober 2018.

Vier Tage Urlaub in Frankreich gönnt sich der Rechtsanwalt nun, dann beginnt die Vorbereitung für die WM. Und immer hat er schon die fünf Qualifikationsrennen für das Mega-Highlight im Hinterkopf. Dirksmeier setzt schwerpunktmäßig auf die Ironman-Serie, obwohl er auch bei der konkurrierenden Challenge-Serie ganz vorn mitmachen könnte.

Das Rennen in Frankfurt, im Übrigen sein vierter Saisonsieg, gewann Dirksmeier „von vorn“. Nach dem Schwimmen (24:54 Minuten) setzte er sich auf dem Rad bereits ab und war auch Schnellster auf der Laufstrecke. Die Form stimmt, das will er noch weiter nutzen in diesem Jahr. Ein bisschen ist Dirksmeier „Chattanooga Choo Choo“ – ein Song der Glenn Miller Band, der von einer Dampflok handelt. Der 33-Jährige kommt der Konkurrenz derzeit aber eher vor wie ein schneller ICE ...

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