Do., 17.08.2017

Fußball: Westfalenliga Hiltruper Planspiele um Rolf Neuhaus und Frank Busch

Es kann sein, dass Rolf Neuhaus seinen Stuhl als Sportlicher Leiter räumt und Abteilungsboss wird.

Es kann sein, dass Rolf Neuhaus seinen Stuhl als Sportlicher Leiter räumt und Abteilungsboss wird. Foto: Heimspiel/Andreas Teipel

Münster - 

Die Fußballer des TuS Hiltrup stellen sich neu auf. Rolf Neuhaus, der langjährige Sportliche Leiter, soll die Abteilungsführung übernehmen. Frank Busch, zuletzt Trainer beim Bezirksligisten Kinderhaus, könnte ihn dann als Sportlichen Leiter ablösen.

Von Thomas Rellmann

Die Fußball-Saison ist gerade angelaufen, die Szene trifft sich wieder am Sportplatz. Sie quatscht, sie plauscht, sie tratscht. Das heißeste Gerücht neben Münsters Spielfeldern am vergangenen Wochenende hat durchaus Substanz, auch wenn noch keine Fakten geschaffen sind.

Es geht um den TuS Hiltrup. Der hat den Auftakt mit dem 1:3 im Derby gegen den BSV Roxel in den Sand gesetzt. Die Pleite ließe sich in den kommenden 29 Partien noch korrigieren, und sie ist keinesfalls der Auslöser für den möglichen Stabwechsel in der sportlichen Leitung.

Rolf Neuhaus, der diesen Posten seit mehr als 17 Jahren bekleidet, spielt mit dem Gedanken, neuer Abteilungschef zu werden. Sein Nachfolger soll dann Frank Busch werden, der bis Mai Trainer von Bezirksligist Westfalia Kinderhaus war und erstmals in einen anderen Aufgabenbereich wechseln würde. „Noch ist nichts spruchreif“, wiegelt Neuhaus ab. Um ein klares Dementi bemüht er sich aber auch nicht. Warum auch? Der Plan erscheint nicht unlogisch. Hermann Bördemann, noch Chef der Fußball-Sparte, hat längst seinen Rückzug angekündigt. Im März, bei der Mitgliederversammlung, kandidiert er nach acht Jahren nicht mehr. „Ich sehe auch die Notwendigkeit, uns im Vorstand neu aufzustellen. Dass es ein paar Vakanzen geben wird, ist bekannt“, sagt Neuhaus. „Ich bin seit März 2000 hier, habe den TuS ins Herz geschlossen und möchte, dass es vernünftig weitergeht.“

Dass es dem 60-Jährigen nicht leicht fiele, den direkten Draht zu Spielern und Trainern zu kappen, gibt er zu. „Es macht Spaß, so nah an der Mannschaft zu sein. Dass das nicht mehr so möglich wäre wie bislang und auf ein Minimum reduziert würde, liegt auf der Hand. Ich merke ja jetzt bereits, dass ich administrativ mehr und mehr gefordert bin.“ Sein Entschluss hängt wohl auch mit dem Personal einer neuen Vorstands-Crew zusammen. Wann die Entscheidung, auch zum Thema Busch, fällt, ist noch offen. „Es kann schnell gehen“, so Neuhaus. „Es kann in der Winterpause passieren oder auch erst zur neuen Saison. Wir haben mit ihm Gespräche geführt, das kann alles so kommen. Aber 100-prozentig ist noch nichts.“

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