Mi., 30.08.2017

Beachvolleyball: Deutsche Meisterschaften Schröder/Becker, Poniewaz-Brüder und Behrens lauern in Timmendorf

Zwei Teams, viele Erfolge: Paul Becker (l.) und Jonas Schröder fahren mit viel Selbstvertrauen zur DM fahren.

Zwei Teams, viele Erfolge: Paul Becker (l.) und Jonas Schröder fahren mit viel Selbstvertrauen zur DM fahren. Foto: Hoch Zwei

Münster - 

Medaille nicht ausgeschlossen: Zwei Teams des USC Münster, nämlich Paul Becker/Jonas Schröder sowie David und Bennet Poniewaz gehören bei der DM in Timmendorfer Strand zum Favoritenzirkel. Auch für Kim Behrens ist mit Anni Schumacher das Podium nicht ausgeschlossen.

Von Henner Henning

Jahr für Jahr und nun zum 25. Mal trifft sich die deutsche Beachvolleyball-Szene in Timmendorfer Strand zum finalen Showdown der nationalen Saison. An der Seebrücke des Ostsee-Kurortes geht es um Meisterehren und Edelmetall, die Titelkämpfe sind für die Sandwühler auf der heimischen Smart-Beach-Tour der letzte Höhepunkt. Und bei dem wollen Kim Behrens ( USC Münster) und Anni Schumacher (Dresdner SSV) ebenso Akzente setzen wie Paul Becker/Jonas Schröder und die Zwillinge Bennet und David Poniewaz (alle USC), die allesamt zum erweiterten Kreis der Medaillenkandidaten gelten.

So richtig in eine Favoritenrolle drängen lässt sich Becker aber nicht. Obwohl er und sein Partner in dieser Saison bislang das Überraschungsduo mit Siegen beim Supercup in Hamburg und St. Peter-Ording sowie mit drei weiteren Podestplätzen waren, gibt sich der Linkshänder bescheiden. „Wir setzen uns kein genaues Ziel. Wir gehen in das Turnier mit dem Wissen, dass wir gut spielen müssen. Sonst kann es auch schnell vorbei sein“, sagt Becker, der sieben bis acht Teams Titelchancen einräumt. Dazu rechnet er zwangsläufig auch Schröder und sich, alles andere wäre angesichts von Position drei in der Setzliste nur schwer vermittelbar. „Die Konkurrenz hat uns nach unseren Ergebnissen aber auf dem Zettel und gibt nun mehr Gas. Das macht es nicht einfacher. Schön wäre es, wenn wir am Sonntag noch dabei wären, ansonsten feiern wir am Samstag unsere tolle Saison“, erklärt Becker.

Den Sonntag und damit Platz fünf nehmen auch die Poniewaz-Brüder ins Visier, die bislang eine Serie mit Aufs und Abs gespielt haben. Die Vierten der Vorjahres-DM gewannen im Juni den Tour-Stopp in Dresden und erreichten in Kühlungsborn das Finale, ehe die Schützlinge von Axel Büring national wie international ein kleines Tief erwischten. Doch aus dem Tal krabbelten die 24-Jährigen passend vor den Titelkämpfen heraus, Rang fünf in Hamburg verlieh Aufwind. „Wir sind guten Mutes. Zuletzt haben wir zwei Mal im Tiebreak verloren, da war mehr möglich. Man sieht, dass die Spiele auf des Messers Schneide stehen“, sagt Bennet Poniewaz, der wie Becker einen großen Favoritenkreis in Timmendorf sieht. „Es ist alles sehr ausgeglichen, da werden sicher auch Tagesform und Spielglück entscheiden.“ Seinen Bruder und sich – die beiden sind an der Ostsee an Position sieben gesetzt – sieht er gut aufgestellt, die Vorfreude auf die DM steigt. „Timmendorf ist immer besonders, auch wenn wir uns nicht anders auf dieses Turnier vorbereiten als sonst. Wir haben gut mit Axel trainiert in den vergangenen Tagen. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, das im Training Erarbeitete zu zeigen“, so Bennet Poniewaz.

Eine Menge Qualität haben Behrens/Schumacher in diesem Sommer bereits im Sand geboten. Acht Mal in Serie schafften sie es zwischen Ende Mai und Anfang Juni auf der nationalen wie der europäischen Serie auf das Podest, zwischenzeitlich sprach Behrens von ihrer bislang besten Beach-Saison. Schließlich waren die Erfolge in Nürnberg und Kühlungsborn ihre ersten auf der heimischen Tour – und ein Zeichen, dass mit der 24-Jährigen und ihrer Partnerin zu rechnen ist. Wie die Siege gegen das Nationalteam Margareta Kozuch/Karla Borger (TuS Haltern) oder die späteren Europameisterinnen Nadja Glenzke/Julia Großner (HSV) zeigen. „Zuletzt in Hamburg mit Platz sieben lief es nicht so gut. „Aber wir spielen eine super Saison, sind gut vorbereitet und körperlich fit“, meint Behrens, die die Weltmeisterinnen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst (HSV) und Chantal Laboureur (MTV Stuttgart)/Julia Sude (VfB Friedrichshafen) als Favoritinnen sieht. Dahinter folgt ein breites Herausforderer-Feld, zu dem auch die USC-Beacherin gehört. „Wir wollen bei uns bleiben und frei aufspielen“, so Behrens.

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