Do., 12.10.2017

Basketball: Regionalliga WWU Baskets gegen Giants Düsseldorf ist ein Duell mit Finalcharakter

Flugshow oder Flugverbot: Der Einsatz von Münsters Aufbau Brandon McGill ist vor dem Duell mit Düsseldorf fraglich. Der Amerikaner plagt sich mit Hüftproblemen herum.

Flugshow oder Flugverbot: Der Einsatz von Münsters Aufbau Brandon McGill ist vor dem Duell mit Düsseldorf fraglich. Der Amerikaner plagt sich mit Hüftproblemen herum. Foto: Peter Leßmann

Münster - 

Mit fünf Siegen aus fünf Spielen besitzen die WWU Baskets Münster eine weiße Weste. Mit den ART Giants Düsseldorf kommt am Samstag der nächste Mitfavorit in die Uni-Halle, der allerdings schon massiv unter Druck steht.

Von Henner Henning

Die Saison der Basketball-Regionalliga ist gerade einmal fünf Spieltage alt, erst ein gutes Fünftel haben die 13 Teams bislang absolviert. Und doch hat in dieser noch jungen Phase das nächste Heimspiel der WWU Baskets Münster am Samstag (19.30 Uhr) schon so etwas wie Finalcharakter – zumindest für die ART Giants Düsseldorf.

Der Gast, im Vorfeld hochgehandelt und ein Kandidat für den Aufstieg in die Pro B, steht mit bereits zwei Niederlagen mit dem Rücken zur Wand und ist angesichts der Tatsache, dass eine dritte Pleite womöglich schon das Ende aller Titelträume bedeuten könnte, unter Druck. Zudem verschärfte das Pokal-Aus in Runde zwei beim Oberligisten BG Duisburg-West die Krise, es rumort am Rhein. Das ist auch Münsters Coach Philipp Kappenstein nicht entgangen: „Die Düsseldorfer Lage macht es ja gerade für uns so gefährlich. Es ist die letzte Chance, an der Spitze dranzubleiben. Daher werden die Giants alles reinschmeißen, was sie haben.“ Und das ist für den 38-Jährigen eine ganze Menge, die Rheinländer mit den Centern Nino Janoschek und Sebastian Kehr, den Litauern Paulius Kleiza und Dainius Zvinklys oder dem US-Boy Reginald Cameron zählt er immer noch zu den „Topteams der Liga“.

Zu denen gehört ganz sicher auch seine Truppe, die mit fünf Siegen in der Liga glänzend dasteht – aber nicht immer glänzt. So war der 72:67-Erfolg gegen die BG Hagen nicht auf der ganzen Linie überzeugend, gerade im ersten Abschnitt hatten die Baskets defensiv sowie beim Rebound unter beiden Brettern Probleme. „Das war schwach, da müssen wir uns klar steigern und verbessern. Sonst ist man in dieser Liga auch schnell mal dran“, meint Kappenstein, der gegen Düsseldorf einen guten Start für „wichtiger als sonst“ hält. „Die Giants kommen oft mit viel Energie aus der Kabine. Aber wenn wir es schaffen, sie schnell zu knacken, könnten sie in dieser Situation wegbrechen.“

Fraglich ist, ob beim Unterfangen „Sechster Sieg“ Stefan Wess mithelfen kann. Am Donnerstag meldete er sich krank ab, Kappenstein aber hat Hoffnung auf einen Einsatz. Wie auch bei Brandon McGill, der sich schon länger mit Hüftproblemen herumplagt und der im Zweitrundenspiel im WBV-Pokal beim BV Soest (102:53) geschont wurde.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

karriere.ms Anzeigen

Ihr Jobportal für unbefristete und befristete Stellenangebote aus dem Münsterland

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5218646?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F62183%2F