Fußball: Aufstiegsregelung
Schalke zögert, Erndtebrück hofft, Marl-Hüls in der Westfalenliga

Münster -

Der 1. FC Gievenbeck, Preußen Münster II und der TuS Hiltrup sind hervorragend, gut oder hoffnungsvoll unterwegs im Rennen um Platz eins und zwei in der Westfalenliga. Wie viele Mannschaften aufsteigen, hängt von höherklassigen Faktoren ab. Spannend: der Aufschwung des TuS Erndtebrück.

Mittwoch, 11.04.2018, 15:04 Uhr

Robin Wellermann (M.) und der TuS Hiltrup hoffen noch auf Platz zwei. 
Robin Wellermann (M.) und der TuS Hiltrup hoffen noch auf Platz zwei.  Foto: Peter Leßmann

Auf eine Entscheidung, ob der FC Schalke 04 seine zweite Mannschaft zur neuen Saison abmeldet, warten die Amateurkicker in ganz Westfalen nach wie vor. Auch davon hängt schließlich ab, wie viele Aufsteiger es in den einzelnen Klassen in diesem Sommer gibt.

Selbst wenn die königsblaue U 23 weitermacht, könnten beide Westfalenliga-Vizemeister direkt aufrücken, was interessant für die drei Teams aus Münster (1. FC Gievenbeck, Preußen II, TuS Hiltrup) ist. Dafür müssten allerdings drei Bedingungen gleichzeitig eintreten. Es dürfte kein NRW-Drittligist absteigen (sehr wahrscheinlich), der Erste der Regionalliga West müsste sich in den Relegationsspielen durchsetzen (50:50) und der TuS Erndtebrück, zuletzt mit zwei Punktspielsiegen, müsste noch 15. der vierten Liga werden (zurzeit punktgleich mit Bonn und Wegberg-Beeck auf Rang 16). Platz 14, der sicher zum Klassenerhalt reichen würde, ist aktuell in der krummen Tabelle sieben Zähler entfernt für die Siegerländer. Senkt Schalke den Daumen und schafft Erndtebrück den Liga-Verbleib, dürften sogar fünf Westfalenligisten aus den beiden Staffeln hoch. Das ist momentan allerdings noch sehr hypothetisch.

Je mehr Plätze in den fünften Ligen frei bleiben, desto mehr Landesliga-Dritte (keiner, einer oder zwei) und Bezirksliga-Zweite (zwei, drei oder vier) dürfen sich Hoffnungen machen. Definitiv geht der TSV Marl-Hüls, der sich im Herbst aus der Oberliga zurückgezogen hatte, 2018/19 nun eine Klasse tiefer an den Start. Bis zuletzt hatte der Verein das offen gelassen.

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