Tischtennis: Verbandsliga
TTC Münster hat die Verfolger abgeschüttelt

Münster -

Jetzt fehlt nur noch ein kleiner Schritt: Nach dem Sieg beim Verfolger Beckhausen darf der TTC Münster den Meistersekt kaltstellen. Verstärkung ist beim künftigen NRW-Ligisten auch schon da.

Montag, 16.04.2018, 16:04 Uhr

Freuen sich auf die NRW-Liga: Simon Voß, Dennis Streck, Alexander Wehling, Niklas Pilsczek, Markus Frehe und Thomas Boonk. In der Rückrunde zählte auch Yannick Voß zum Stammpersonal.
Freuen sich auf die NRW-Liga: Simon Voß, Dennis Streck, Alexander Wehling, Niklas Pilsczek, Markus Frehe und Thomas Boonk. In der Rückrunde zählte auch Yannick Voß zum Stammpersonal. Foto: TTC Münster

Am kommenden Wochenende wird der 1. TTC Münster ein bisschen feiern. Nach dem 9:7-Erfolg im Spitzenspiel beim einzig verbliebenen Verfolger TB Beckhausen zweifelt niemand mehr am Titelgewinn des Tischtennis-Verbandsligisten. Im Heimspiel gegen Absteiger Herten am Freitag genügt bereits ein Unentschieden, um die Dinge zu zementieren. Tags darauf gäbe es gegen Greven sogar eine zweite Chance. „Nein, nein, das lassen wir uns nicht mehr nehmen“, sagt Teamsprecher Simon Voß im Brustton der Überzeugung.

Längst hat sich der TTC für die kommende NRW-Liga-Saison aufgestellt. Aus Warendorf stößt Sandro Pira zum Aufsteiger. Die Nummer eins des Landesligisten wird im mittleren Paarkreuz spielen. „Ich kenne Sandro schon seit vielen Jahren. Er ist menschlich eine Bereicherung und sportlich eine Verstärkung“, erklärt Voß. Dennis Streck, Nummer sechs der Münsteraner, verlässt dagegen den potenziellen Aufsteiger. Ihn zieht es aus beruflichen Gründen ins Ruhrgebiet.

Der Wiederaufstieg des TTC nach nur einer Verbandsligasaison kommt ein bisschen unerwartet. Er ist auch ein Kraftakt nach überragender Hinrunde mit 19:1-Punkten. Nach dem ersten Rückrundenspiel verabschiedete sich Spitzenspieler Niklas Pilsczek zu einem mehrmonatigen Auslandsaufenthalt. „Das hat uns natürlich geschwächt. Tatsächlich waren wir nicht überzeugt, den Vorsprung ins Ziel retten zu können“, so Voß. Mit einigen knappen Siegen verteidigte der TTC Platz eins. Beckhausen hätte am Wochenende nach Punkten aufschließen können. Doch auch im Gipfeltreffen zeigten die Münsteraner Qualität und Nervenstärke. Einen 5:7-Rückstand bogen sie noch in ein 9:7 um. Voß: „Das war überragend und hat uns selbst ein bisschen überrascht.“

Noch am Sonntag erreichten den TTC Glückwünsche vom Stadtnachbarn Borussia. Beide Teams stehen sich künftig wieder in der NRW-Liga gegenüber. „Wir freuen uns, diese Derbys sind doch immer besonders reizvoll“, meint Voß.

Rechtzeitig zum Saisonstart kehrt dann auch ­Pilsczek zurück. Mit ihm und Neuzugang Pira nimmt der TTC den Kampf um den Klassenerhalt auf. „Das wird schwer und ist für alle eine ziemlich große Herausforderung. Der stellen wir uns aber gern, vielleicht können wir uns diesmal ja halten“, erklärt Voß. 2017 stieg der TTC nur aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses ab.

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