Beachvolleyball: Romund nun mit Meyer
Der Routinier mit dem Jungspund

Münster -

Im Herbst 2016 beendete Jan Romund seine Profi-Karriere als Beachvolleyballer. Als Berufsschullehrer startete er in seine zweite Job-Karriere, der Sport im Sand rückte in den Hintergrund. Doch so ganz loslassen kann der 2,02 Meter große Blockspieler nicht, als Standby-Beacher und Aushilfe spielte er schon 2017 mit sechs verschiedenen Partnern auf der nationalen Tour sowie bei Landesturnieren – und will nun in diesem Sommer mit einem neuen, festen Mann an seiner Seite weiter im Sand wühlen.

Donnerstag, 17.05.2018, 15:05 Uhr

Ein neues Team im Sommer 2018: Niko Meyer (l.) und Jan Romund, die für Blau-Weiß Aasee starten.
Ein neues Team im Sommer 2018: Niko Meyer (l.) und Jan Romund, die für Blau-Weiß Aasee starten. Foto: BWA

Niko Meyer heißt er. 20 Jahre jung, gemeinsam mit Romund bildet er das Urlaubsguru-Beachteam BW Aasee. Bei den letztjährigen Westdeutschen Meisterschaften kam der Kontakt zwischen den beiden zustande, dazu gab es immer mal wieder gemeinsame Trainingseinheiten von Romund mit Meyers älterem Bruder.

Die Gespräche über einen gemeinsamen Sommer verliefen positiv, am Wochenende bei Landesturnier auf Norderney steigt die leicht verspätete Saison-Premiere – Meyer pausierte nach einer Meniskus-Operation – für das neuformierte Duo.

"Win-Win-Situation"

„Für uns ist es eine Win-Win-Situation. Ich habe Lust zu spielen, er profitiert von den Ranglistenpunkten, die ich noch habe“, sagt Romund, der Jungspund Meyer als „typischen Abwehrspieler“ charakterisiert. Trotz seiner Größe von 1,92 Metern. „Er ist sehr schnell, spielt technisch sauber und hat eine gute Höhe. Niko ist ein sehr talentierter Spieler mit großem Entwicklungspotenzial“, lobt der Routinier.

Mit seinen 34 Jahren will Romund seine Erfahrung – 2002 debütierte er im Sand – an den jungen Kompagnon weitergeben, will ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Ich habe immer nur mit Gleichaltrigen gespielt und hätte mir gewünscht, auch mal mit Älteren im Team zu stehen, die dir sagen können, wie man es nicht machen soll“, meint Romund.

Doppeltes Heimspiel?

Nun also geht es an der Nordsee um erste gemeinsame Punkte, Norderney als stimmungsvoller Einstieg in die Saison, die nach Möglichkeit mit einem doppelten Heimspiel ihre Höhepunkte finden soll. Erst auf der Techniker-Beach-Tour zum Start der nationalen Serie (. bis 10. Juni), dann beim Premium-Cup des WVV, bei dem BW Aasee als Gastgeber fungiert, auf dem Hafenvorplatz (4. und 5. August).

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