Triathlon: 2. Bundesliga
Puzzlearbeit soll sich für Tri Finish Münster lohnen

Münster -

Die Vorbereitung ist vorbei, am Sonntag hebt sich der Vorhang für die 2. Bundesliga. Los geht es mit dem Teamsprint in Gütersloh. Die Farben von Tri Finish Münster vertreten die Männer und Frauen.

Donnerstag, 17.05.2018, 17:05 Uhr

Die Neuzugänge der Tri-Finish-Mädels: (von links) Trainerin Lisa Lins, Yasmina Steins, Janina Swetlik, Ninja Schweppe und Jannika Jesse. Es fehlt Natascha Duske.
Die Neuzugänge der Tri-Finish-Mädels: (von links) Trainerin Lisa Lins, Yasmina Steins, Janina Swetlik, Ninja Schweppe und Jannika Jesse. Es fehlt Natascha Duske. Foto: TriFinish

Die Taktik ist entscheidend, wenn am Sonntag die 2. Liga im Triathlon ihre Pforte mit dem reizvollen Teamsprint in Gütersloh öffnet. „Da gehört auch Glück dazu“, sagt Daniel Mehring, mit verantwortlich für die Zweitliga-Jungs von Tri Finish Münster. Heißt: Für die 750 Meter Schwimmen, die 20 Kilometer auf dem Rad und die abschließende fünf Kilometer lange Laufdistanz muss die richtige Mischung an Personal her. Und die zu finden, ist mitunter Puzzlearbeit. Mehring hat anscheinend die Teile zusammengefügt, Stärken und Schwächen seiner Dreikämpfer abgewägt. Und das ist das Ergebnis: Luca Heerdt und Yannic Stollenwerk aus dem Erstligakader gehören ebenso zum fünfköpfigen Aufgebot in Ostwestfalen wie Kolja Milobinski, Marcel Klute und Stollenwerks Trainingskollege Jonas Küpper. Wichtig bei dieser Art des Wettbewerbs ist, dass alle Schäflein auf der Strecke beisammenbleiben. Die vierte Zeit ist relevant. „Top acht, das wäre ein richtig gutes Ergebnis“, sagt Mehring und hofft, dass zum Start alle mitziehen.

Gleiches gilt für die Tri-Finish-Mädels. Coach Tobias Heide hat Lisa Ellmers, Hannah Arlom und die beiden Zugänge aus Lemgo Ninja Schweppe und Jannika Jesse nominiert. Arlom absolvierte jüngst die Riesenbecker Sixdays als Vorbereitung auf den ersten Wettkampf.

Für Heide ist es übrigens die Premiere als Trainer. Er hat die Fronten gewechselt, steht nun mit Lisa Lins in der Verantwortung. „Ich war oft in der 2. Liga als Zuschauer dabei, habe mitgefiebert und angefeuert. Das wird am Sonntag nicht anders sein.“ Das solide Mittelfeld strebt er an.

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