Reiten: Vielseitigkeit
Doppelter Erfolg für Ole Ottmann bei der Goldenen Schärpe

Münster -

Drei Jahre ist es erst her, dass sich Ole Ottmann entschied, aufs Pferd zu steigen. Ein weiser Entschluss, heute ist der 14-Jährige vom RFV Handorf-Sudmühle ein erfolgreicher Vielseitigkeitsreiter. Am Wochenende feierte er einen Doppelerfolg.

Donnerstag, 12.07.2018, 15:34 Uhr

Sieger im Einzel und mit der Mannschaft: Ole Ottmann räumte bei der Goldenen Schärpe mit Pony Dream it ab.
Sieger im Einzel und mit der Mannschaft: Ole Ottmann räumte bei der Goldenen Schärpe mit Pony Dream it ab. Foto: Andrea Ottmann

Der Ursprung der Erfolgsgeschichte von Ole Ottmann (RFV Handorf-Sudmühle) liegt drei Jahre zurück. Als in Saerbeck die Nachwuchsreiter um die Goldene Schärpe ritten, stand der damals Elfjährige noch staunend daneben und meinte zu seiner Mutter Andrea: „Da will ich auch mal mitmachen.“

Gesagt, getan. Wenig später saß er im Sattel eines Ponys – und spätestens da war er mit dem Reitvirus infiziert, der Fußball spielte keine große Rolle mehr. Dass er nun, im Sommer 2018, bereits zu den Besten seiner Altersklasse gehört, war damals überhaupt nicht ab­sehbar. Zunächst der Sieg mit seinem Pony Dream it beim Westfälischen Vielseitigkeits-Championat, dann die Erfolge in der Einzel- und Teamwertung bei der Goldenen Schärpe im hessischen Lauterbach.

„Das hat natürlich das Ganze gekrönt“, sagte seine Mutter Andrea, die bei der Großveranstaltung mit 147 Reitern aus 27 Landesverbänden dabei war. „Es war ein riesiges Turnier mit einer tollen Stimmung. Und es war bis zum letzten Moment spannend.“ Denn die Westfalen-Auswahl um ihren Filius lag nach den ersten beiden Disziplinen Dressur und Vormustern noch auf Platz fünf. Doch dank der glänzenden Leistungen im Gelände – dort gab es für Ole Ottmann wie später im Parcours die Wertnote 9,0 – übernahm das Team von Trainerin Anna Roggenland die Führung, und gab diese im Vormustern und Springen nicht wieder ab. „Auf den Titel mit der Mannschaft hatten wir gehofft. Dass Ole aber auch im Einzel gewinnt, damit haben wir nicht gerechnet“, erklärte Andrea Ottmann.

Schon eine Woche zuvor bei der Goldene Schärpe der Großpferde war der RFV Handorf-Sudmühle mit Clara Große-Hündfeld, Jan Denningmann und Nora Bockskopf vertreten, die mit der westfälischen Mannschaft gewann. Eine Konsequenz der guten Jugendarbeit des Vereins, an der Reitlehrerin Ulla Hartmann nicht unerheblich beteiligt war.

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