So., 17.05.2015

Westfalenliga: Nottuln gewinnt Sechs-Punkte-Spiel in Dornberg Klassenerhalt kommt näher

Seinen Sprint über den halben Platz veredelte Patrick Grotthoff (l.) in der 72. Minute mit dem Siegtreffer.

Seinen Sprint über den halben Platz veredelte Patrick Grotthoff (l.) in der 72. Minute mit dem Siegtreffer. Foto: Johannes Oetz

Nottuln - 

Im 13. Anlauf feierten die Fußballer des Westfalenligisten GW Nottuln endlich ihren zweiten Auswärtssieg. Und es war nicht irgendein Erfolg, den die Schützlinge von Trainer Dirk Altkrüger bejubeln durften. Beim Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, TuS Dornberg, gewannen die GWN-Kicker mit 1:0 (0:0) und haben damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt getan.

Von Marco Steinbrenner

Es geht also doch: Im 13. Anlauf feierten die Fußballer des Westfalenligisten GW Nottuln endlich ihren zweiten Auswärtssieg. Und es war nicht irgendein Erfolg, den die Schützlinge von Trainer Dirk Altkrüger am Sonntag um kurz vor 17 Uhr bejubeln durften. Beim Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, TuS Dornberg, gewannen die GWN-Kicker mit 1:0 (0:0) und haben damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt getan. „Einen Sieg brauchen wir noch. Das sollte zum Ligaverbleib reichen“, holte der Nottulner Coach gleich den Rechenschieber raus.

Vier Begegnungen vor dem Saisonende beträgt der Vorsprung auf den dritten und letzten Abstiegsplatz jetzt sieben Zähler, da Coesfeld (2:5 in Bielefeld) und Maaslingen (2:4 gegen Schermbeck) unterlagen. Wenn es nach Altkrüger geht, sollen die nächsten drei Punkte „am liebsten direkt im kommenden Heimspiel eingefahren werden“. Am Pfingstmontag (25. Mai) gastiert der TuS Hiltrup im Baumberge-Stadion, der sich jüngst gegen Preußen Münster II mit 3:2 durchsetzte.

Zurück zur Dornberg-Partie, in der die Grün-Weißen nach Meinung ihres Trainers „sicherlich nicht das beste Spiel“ absolvierten. Und das, obwohl die Gäste gut in die Begegnung fanden und zwei vielversprechende Chancen durch Semih Tompa (15.) und Marvin Möllers (17.) besaßen. Nach einer halben Stunde übernahmen die Ostwestfalen das Kommando, ohne sich jedoch Chancen zur Führung herauszuspielen. GWN-Torhüter Alexander Wirtz, der Malte Wilmsen (Abi-Fahrt) zwischen den Pfosten vertrat, verlebte zunächst einen ruhigen Nachmittag. Sieben Minuten vor der Pause hatte Patrick Grotthoff die Nottulner Führung auf dem Fuß, setzte allerdings den Ball mit einem Heber über TuS-Torwart Henning Grützer und das gegnerische Gehäuse.

Nach dem Seitenwechsel durfte sich Wirtz dann jedoch nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Zweimal (58./60.) klärte der Keeper in allerletzter Sekunde und verhinderte einen durchaus möglichen Rückstand.

In der Folgezeit vernachlässigten die Platzherren immer mehr die Defensive und gingen ein höheres Risiko. „Wir hätten mit einem torlosen Remis gut leben können, Dornberg dagegen nicht“, verdeutlichte Dirk Altkrüger die Ausgangslage. Zwangsläufig entstanden für die GWN-Kicker immer wieder gute Kontermöglichkeiten. Marvin Möllers (63.) und der für den erneut am Oberschenkel verletzten Mirko Bertelsbeck eingewechselte Oliver Leifken (65.) verfehlten das Ziel allerdings knapp.

Doch dann war da noch die 72. Minute: Patrick Grotthoff nahm sich im Mittelfeld den Ball, nutzte einmal mehr seine Schnelligkeit aus und überlistete Grützner gekonnt zur vielumjubelten Führung.

Der TuS Dornberg setzte anschließend alles auf eine Karte, konnte sich jedoch keine 100-prozentige Chance mehr herausarbeiten. „Wir haben auf der anderen Seite unsere Konter nicht gut ausgespielt“, berichtete Altkrüger und verschwieg nicht, „dass die Nervosität natürlich aufgrund des knappen Vorsprungs immer größer wurde“. Doch am Ende blieb es beim 1:0-Erfolg, sodass die eigentlich weite Heimreise aufgrund des zweiten Auswärtssieges in dieser Saison zu einer kurzweiligen Fahrt wurde.

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