Sa., 23.05.2015

Westfalenliga: GW Nottuln empfängt TuS Hiltrup „Wir sind noch nicht durch“

Im Mittelfeld oder doch wieder im Sturm? Nottulns Lucas Morzonek (l.) ist sehr vielseitig.

Im Mittelfeld oder doch wieder im Sturm? Nottulns Lucas Morzonek (l.) ist sehr vielseitig. Foto: Marco Steinbrenner

Nottuln - 

Der Sieg in der Vorwoche in Dornberg brachte die Westfalenliga-Fußballer von GW Nottuln dem rettenden Ufer ein großes Stück näher. Doch noch ist der Klassenerhalt nicht unter Dach und Fach. Aus diesem Grund streben die Grün-Weißen am Montag einen Heimsieg gegen Hiltrup an.

Von Marco Steinbrenner

Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt sind die Spieler des Fußball-Westfalenligisten GW Nottuln am vergangenen Sonntag mit dem 1:0-Auswärtssieg gegen den direkten Mitkonkurrenten TuS Dornberg gegangen. „Wir haben die Liga noch nicht gehalten. Drei Punkte müssen noch her. Egal wann, wo und wie“, warnt GWN-Trainer Dirk Altkrüger vor den letzten vier Begegnungen. Den einen noch fehlenden Sieg wollen die Grün-Weißen am liebsten im heimischen Baumberge-Stadion einfahren. Zwei Möglichkeiten dazu bestehen: Am Pfingstmontag (25. Mai) gegen den TuS Hiltrup oder am 7. Juni gegen Viktoria Heiden. „Ich möchte übermorgen alles klarmachen“, sagt Altkrüger, verweist jedoch auf die Tabellensituation. „Hiltrup ist Tabellensiebter und hat sich zuletzt gegen die Reserve von Preußen Münster mit 3:2 durchgesetzt. Deshalb ist die Favoritenrolle klar verteilt.“ Der Anstoß erfolgt um 15 Uhr.

Mit gemischten Gefühlen blickt der Nottulner Trainer auf das Hinspiel zurück. „Wir sind damals in der ersten Halbzeit vorgeführt worden und waren die schlechtere Mannschaft.“ Am Ende holte der TuS Hiltrup die Baumberge-Kicker zurück ins Spiel. Beide Teams trennten sich daher mit einem 2:2-Unentschieden. „Wir müssen 120 Prozent geben – 90 Minuten lang.“ Trotz des wichtigen Sieges in Dornberg dürfe sich in den Köpfen der Spieler nicht festsetzen, dass die Rettung vielleicht schon erreicht sei. „Nein, wir sind noch nicht durch.“

Zwei Spieler werden im vorletzten Heimspiel der Saison ausfallen. Kapitän Mirko Bertelsbeck, der am vergangenen Sonntag nach einem Kurzeinsatz verletzungsbedingt den Platz nach nur wenigen Minuten wieder verlassen musste, steht mit Verdacht auf Muskelfaserriss nicht zur Verfügung. Cedric Schürmann ist ebenfalls verletzt.

Nach dem Erfolg zuletzt und der unveränderten Personalsituation besteht für Dirk Altkrüger eigentlich kein Grund, seine Start-Elf zu ändern. Doch die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass der Coach immer wieder für Überraschungen gut ist. „Ich muss mal schauen, was nachts so meine Träume sagen.“ Beim TuS Dornberg fand sich Lukas Morzonek, eigentlich universell im Mittelfeld einsetzbar, plötzlich als einzige Sturmspitze wieder.

Zurück im Kader ist auch Felix Hesker. Der U19-Junior hatte zuletzt aufgrund personeller Probleme noch einmal im Nachwuchsteam ausgeholfen, trainiert aber seit einigen Wochen ausschließlich mit dem Westfalenliga-Kader. „Felix hat unter der Woche sehr gute Leistungen gezeigt“, merkte Altkrüger mit einem Augenzwinkern an und lässt damit Raum für Spekulationen.

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