Fr., 05.06.2015

Westfalenliga Vreden vergessen machen

Niklas Wesseln (r.) kehrt nach seiner abgesessenen Gelbsperre wieder zurück in die Anfangsformation der Grün-Weißen.

Niklas Wesseln (r.) kehrt nach seiner abgesessenen Gelbsperre wieder zurück in die Anfangsformation der Grün-Weißen. Foto: Johannes Oetz

Nottuln - 

GW Nottuln hat zwar den Klassenerhalt vorzeitig geschafft, beim letzten Heimspiel der Saison gegen Viktoria Heiden wollen die Spieler aber noch einmal richtig Gas geben.

Von Marco Steinbrenner

Das Saisonziel wurde erreicht. Der Klassenerhalt ist den Spielern des Fußball-Westfalenligisten GW Nottuln schon zwei Spieltage vor dem Saisonende nicht mehr zu nehmen. Trotzdem wollen die Schützlinge von Trainer Dirk Altkrüger am Sonntag (7. Juni) um 15 Uhr im Baumberge-Stadion gegen den Tabellenneunten FC Viktoria Heiden noch einmal Vollgas geben. Zum einen handelt es sich bei der Partie um das letzte GWN-Heimspiel der Saison, außerdem soll die 0:6-Auswärtsschlappe vom vergangenen Sonntag gegen die SpVgg. Vreden in Vergessenheit gebracht werden.

„Ich wünsche mir, dass uns noch einmal viele Zuschauer unterstützen“, sagt Dirk Altkrüger. Das 3:3-Unentschieden im Hinspiel war eine alles andere als langweilige Partie. Schiedsrichter Marcel Neuer (Gelsenkirchen), Bruder von Welttorhüter Manuel Neuer, verweigerte den Grün-Weißen damals einen Elfmeter und gab ein klares Abseitstor für die Viktoria-Kicker. Und zum guten Schluss unterlief dem Nottulner Eigengewächs Patrick Grotthoff in der 90. Minute auch noch ein Eigentor zum Endstand. „Damals war jede Menge los. Vielleicht wird das auch am Sonntag wieder der Fall sein.“

Die Gäste aus Heiden nutzten die Aufstiegseuphorie dazu, um sich schon frühzeitig aus den Abstiegsregionen zu entfernen. Und noch mehr: Zuletzt gelang es ihnen, Preußen Münster II auf eigenem Platz mit 2:0 zu besiegen. „Wir treffen auf eine Mannschaft, die körperlich präsent ist und vorne eine sehr gute Qualität besitzt“, weiß Nottulns Übungsleiter. Auf Stürmer Markus Seyer müsse immer geachtet werden. Hinzu kommt Innenverteidiger Patrick Janert, der seine Torgefährlichkeit bei Standardsituationen auch gegen die münstersche Drittliga-Reserve unter Beweis stellte und den Führungstreffer erzielte. „Janert ist gefühlte 2,40 Meter groß. Deshalb müssen wir flach und schnell spielen, um zum Abschluss zu gelangen“, verrät Dirk Altkrüger einen Teil seiner Taktik.

Im Vergleich zur Vreden-Begegnung wird es im Nottulner Kader nur eine Veränderung geben. Niklas Wesseln hat seine Gelbsperre abgesessen und kehrt in die Anfangsformation zurück. Cedric Schürmann begann nach seiner Fußverletzung zwar wieder mit dem Training, doch ein Einsatz komme, so der Nottulner Coach, ebenso noch zu früh wie für den auch wieder eingestiegenen Mirko Bertelsbeck.

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