So., 30.08.2015

Westfalenliga Leistungsgerecht

Felix Hesker (l.) machte bereits in der neunten Minute das 1:0 für Nottuln und verdiente sich vier Minuten später noch einen Scorerpunkt für die Vorarbeit zum 2:0 durch David Veauthier.

Felix Hesker (l.) machte bereits in der neunten Minute das 1:0 für Nottuln und verdiente sich vier Minuten später noch einen Scorerpunkt für die Vorarbeit zum 2:0 durch David Veauthier. Foto: Johannes Oetz

Nottuln - 

GW Nottuln hat einen Punkt aus dem ostwestfälischen Spexard mitgebracht. Die 2:0-Führung zur Pause egalisierten die Gastgeber bis zum Abpfiff.

Von Marco Steinbrenner

Dirk Altkrüger musste gar nicht lange überlegen, um das 2:2 (2:0)-Unentschieden beim Aufsteiger SV Spexard richtig einzuordnen. Auch wenn der Trainer des Fußball-Westfalenligisten GW Nottuln mit seinem Team erst in der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer kassierte, „können wir mit dem einen Punkt sehr gut leben. Das Remis ist leistungsgerecht und entspricht den Spielanteilen. Wir fahren zufrieden nach Hause.“

Gegenüber der Vorwoche und dem 3:1-Heimsieg gegen den Delbrücker SC blieb die Start-Elf der Grün-Weißen unverändert. In der ersten halben Stunde zeigten die GWN-Kicker eine starke Vorstellung und führten bereits nach 13 Minuten mit 2:0. Eigengewächs Felix Hesker war in der neunten Minute nach einem Zuspiel von David Veauthier erfolgreich. Nur vier Minuten später der Rollentausch: Diesmal verdiente sich Hesker als Vorbereiter einen Scorerpunkt, und Veauthier hatte keine Mühe, Niklas Drücker im Spexarder Gehäuse zu überlisten.

In der letzten Viertelstunde vor dem Seitenwechsel kamen die Ostwestfalen jedoch immer besser ins Spiel. „Zur Pause hätte es durchaus auch schon 2:2 stehen können“, berichtete Altkrüger und verschwieg keinesfalls, „dass wir in einigen Szenen das Glück auf unserer Seite hatten“. So trafen die Gastgeber unter anderem einmal nur das Aluminium und ließen zwei weitere gute Chancen aus. In der 33. Minute musste der GWN-Übungsleiter Stürmer Cedric Schürmann mit Leistenproblemen vom Platz nehmen und durch Mirko Schinke ersetzen.

Zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff belohnten sich die SVS-Kicker für ihren Einsatz und ihre kämpferische Leistung das erste Mal: Charbel Abdullahat traf per Kopf zum 1:2-Anschlusstreffer. „Dieses Gegentor fiel definitiv zu früh“, merkte Dirk Altkrüger an und sah anschließend, wie die Platzherren immer wieder mit langen Bällen in den Strafraum versuchten, erfolgreich zu sein. In Reihen der Grün-Weißen klagten fortan Lucas Morzonek und Felix Hesker aufgrund der hochsommerlichen Temperatur von 37 Grad über Kreislaufprobleme. Nach 61 Minuten ersetzte Urlaubs-Rückkehrer Lukas Mersmann Hesker, während sich Morzonek bis zum Schlusspfiff quälte.

Apropos Schlusspfiff: Wenige Sekunden zuvor musste Nottulns Keeper Malte Wilmsen doch ein zweites Mal den Ball aus seinem Tor holen. Erneut war Abdullahat, diesmal allerdings mit einem platzierten Schuss, erfolgreich und sorgte für den leistungsgerechten Endstand.

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