Fr., 26.05.2017

Fußball: Kreispokal-Finale Nichts zu holen für Damen von GW Nottuln

Gerangel um den Ball: Nottulns Pia Stubbe (r.) versucht vor der Billerbeckerin Jana Krystek an das Leder zu kommen.

Gerangel um den Ball: Nottulns Pia Stubbe (r.) versucht vor der Billerbeckerin Jana Krystek an das Leder zu kommen. Foto: Marco Steinbrenner

Nottuln - 

Einen gebrauchten Tag erwischten die Fußballerinnen von GW Nottuln im Endspiel des Kreispokals: Mit 0:6 hatten sie das Nachsehen gegen den Westfalenligistern VfL Billerbeck. Schon zur Pause führten die Frauen aus der Domstadt mit 4:0.

Von Marco Steinbrenner

„Die Nummer 1, die Nummer 1, die Nummer 1 im Kreis sind wir“, skandierten die Fußballerinnen des Westfalenligisten VfL Billerbeck am Donnerstag nach dem Endspiel um den DFB-Kreispokal auf der Sportanlage von SW Holtwick. Die Blau-Weißen gewannen das einseitige Finale gegen die Landesliga-Kickerinnen von GW Nottuln überraschend deutlich mit 6:0 (4:0).

Fotostrecke: Nottulnerinnen verlieren gegen VfL Billerbeck

„Die Niederlage ist verdient. Das war heute nicht unser Tag“, resümierte GWN-Trainerin Sabrina Prenzel. „Billerbeck war einfach zu stark.“

In den ersten 45 Minuten fanden die Grün-Weißen überhaupt nicht zu ihrem Spiel. Viel zu schnell wurde der Ball verloren. Ein geordnetes Aufbauspiel fand nicht statt. „Uns sind zu viele einfache Fehler unterlaufen, die der Gegner eiskalt bestraft hat“, merkte Prenzel an. „Außerdem wurden keine Zweikämpfe gewonnen. Wir waren zu passiv.“

Die Führung resultierte dennoch aus einem Elfmeter, den nicht jeder Unparteiische pfeift. Denise Waltering hatte angeblich mit gestrecktem Bein ihre Gegnerinnen getroffen. Schiedsrichter Hendrik Jasper entschied auf Strafstoß, den Anna Haberecht in der 23. Minute souverän verwandelte. Eine vergleichbare Situation gab es nur kurze Zeit später auf der anderen Seite, doch hier ließ der Referee aus Dülmen nach einem Foul an Melina Krampe weiterspielen. „Das war auch ein klarer Elfmeter“, merkte die GWN-Trainerin an. „Vermutlich hätten wir dann ausgeglichen.“

Doch dazu kam es nicht. Vielmehr musste Nottulns Keeperin Anna Mensmann bis zum Seitenwechsel noch dreimal den Ball aus dem Tor holen. Meike Knipper (30.), erneut Haberecht (36.) und Luzie Möllers (45.) stellten mit ihren Treffern schon frühzeitig die Weichen auf Sieg. Nach dem Seitenwechsel schaltete die Elf aus der Domstadt einen Gang zurück und war „nur“ noch zweimal durch Möllers (71.) sowie Haberecht (81.) erfolgreich.

Kleiner Trost für das Prenzel-Team: Trotz der Finalniederlage darf durch das Erreichen des Endspiels am Verbandspokal-Wettbewerb 2017/18 teilgenommen werden.

GWN: Mensmann – Wirtz, Krampe, Mersmann, Kersting – Brinkschulte (46. Stubbe), Waltering, K. Gronover, Weber (85. Feitscher), A. Gronover (74. Wilmer) – Lindemann

Tore: 0:1 Haberecht (23., Foulelfmeter), 0:2 Knipper (30.), 0:3 Haberecht (36.), 0:4/0:5 Möllers (45./71.), 0:6 Haberecht (81.)

► Am Sonntag müssen die Nottulnerinnen um die letzten Punkte in der Meisterschaft kämpfen. Die Grün-Weißen empfangen um 15 Uhr das Team von Borussia Emsdetten. Die beiden Mannschaften sind auf den Plätzen sieben (GWN) und acht (Borussia) punktgleich. Mit einem Dreier kann sich das Team des Trainerduos Matthias Feitscher/Sabrina Prenzel am letzten Spieltag sogar noch bis auf den sechsten Platz verbessern. Voraussetzung dafür ist, dass der Sechste BSV Heeren 09/24 sein Heimspiel gegen Meister SC Gremmendorf nicht gewinnt.

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