Mo., 29.05.2017

Fußball: Landesliga 4 Ali Shinawi kommt aus Vreden zu GW Nottuln

Beim Eintracht-Pokal in Ahaus konnten sich Malte Wilmsen (l.) und Sebastian Schöne (r.) schon einmal von den Offensivqualitäten von Ali Shinawi überzeugen.

Beim Eintracht-Pokal in Ahaus konnten sich Malte Wilmsen (l.) und Sebastian Schöne (r.) schon einmal von den Offensivqualitäten von Ali Shinawi überzeugen. Foto: Johannes Kratz

Nottuln - 

Fußball-Landesligist GW Nottuln hat sich einen vielversprechenden Offensivspieler geangelt. Vom Westfalenliga-Dritten SpVgg Vreden stößt im Sommer Ali Shinawi zum Team von Trainer Oliver Glaser. Der 19-Jährige ist für die offensive Außenbahn vorgesehen.

Von Johannes Oetz

Fußball-Landesligist GW Nottuln bastelt weiter am Kader für die kommende Saison. Wie Trainer Oliver Glaser jetzt bekanntgab, wird vom Westfalenliga-Dritten Spielvereinigung Vreden im Sommer der 19 Jahre alte Ali Shinawi zu den Grün-Weißen wechseln.

„Ali ist ein quirliger Außenspieler, der unseren Kader bereichern wird“, ist sich Nottulns Trainer Oliver Glaser sicher. Der technisch starke Akteur wohnt in Dülmen und spielte bis zur Saison 2015/16 noch für die erste Mannschaft des A-Ligisten DJK Dülmen – als A-Junior. Danach zog es ihn nach Vreden zum Westfalenligisten, wo er aber nicht die Spielanteile bekam, die er sich erhofft hatte.

„Ali ist ein sehr ehrgeiziger Typ. In Vreden war es für ihn schwer, denn die Spielvereinigung hat eine brutale Qualität im Kader“, erklärte Glaser weiter. Der gebürtige Libanese, der im Jahr 2014 als Flüchtling nach Deutschland kam, spricht übrigens sehr gut deutsch.

Vredens Trainer, der in Nottuln lebende Marcus Feldkamp, mag die Spielweise des Youngsters, der sich in seinem Team letztlich aber nicht durchsetzen konnte: Drei Partien von Anfang an und einige Einwechslungen – das war´s. „Wir haben einen starken 24er Kader, da ist es für jeden jungen Spieler schwer. Es ist jetzt wichtig für Ali, dass er Einsatzzeiten bekommt“, sagte Feldkamp, der die aggressive Spielweise seines ehemaligen Schützlings liebt: „Er ist offensiv sehr gut, vor allem im Eins-gegen-eins. Außerdem hat er eine super Trainingsbeteiligung und ist neugierig.“

Während die Nottulner damit in der Offensive eine weitere Alternative haben, gibt es auf der Torwart-Position noch Handlungsbedarf. „Jonas Menzel hat seine Karriere ja bekanntlich beendet. Für ihn suchen wir noch nach Ersatz“, berichtete Glaser. Der Billerbecker möchte mit einem Kader von 22 oder 23 Spielern die nächste Saison bestreiten. „Wir wollen alle Positionen doppelt besetzen, damit wir auch in der Breite besser aufgestellt sind.“

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