So., 11.06.2017

Jugendfußball U 15 von GW Nottuln braucht nicht in die Relegation

Tanzte seinen Gegenspieler von Borussia Emsdetten immer wieder aus: Noah Osiak von Nottulns U15.

Tanzte seinen Gegenspieler von Borussia Emsdetten immer wieder aus: Noah Osiak von Nottulns U15. Foto: Klaus Fallberg

Nottuln - 

Sie haben es geschafft: Nottulns U 15-Kicker haben durch einen verdienten 6:0-Erfolg über Borussia Emsdetten die Relegation vermieden. Andere GWN-Teams waren weniger erfolgreich.

Von Klaus Fallberg, Frank Vogel

Licht und Schatten hielt der letzte Spieltag für die überkreislich spielenden Jugendfußballmannschaften von GW Nottuln bereit:

GWN U 15 –

Borussia Emsdetten 6:0

Mit einem auch in der Höhe hochverdienten 6:0 (1:0)-Sieg gegen Borussia Emsdetten sicherten sich die U 15-Kicker des Trainer-Trios Darius Schwering, Jan Ehm und Malte Wilmsen ein weiteres Jahr die Bezirksliga-Zugehörigkeit. Mitentscheidend dafür waren die beiden Spiele gegen den punktgleichen TuS Hiltrup, aus denen GWN vier Punkte holte und sich damit aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs vor die Münsteraner schob. Hiltrup muss nun in die Relegation.

Manchmal werden die Beine schwer, wenn man ein Spiel unbedingt gewinnen muss. Nicht so bei der U 15 von GWN, die von Beginn an zeigte, dass sie dieses Spiel gewinnen will. Die Zuschauer bekamen Einbahnstraßen-Fußball geboten, und zwar Richtung Emsdettener Tor. Trotzdem dauerte es bis zur 29. Minute, ehe der torgefährliche Leon Albring das Leder mit einem gekonnten Schlenzer zur 1:0-Führung in den Winkel setzte.

Nach dem Wechsel brachen bei Borussia Emsdetten alle Dämme. Das Nottulner Mittelfeld um den Strategen Timo Espeter und den dribbelstarken Noah Osiak brachte den Ball immer wieder gefährlich in die Spitze, und in der 42. Minute voll­endete Leon Albring eine gute Vorarbeit von Paul Schwering zum 2:0. Dann war es Schwering selber, der in der 46. Minute zum 3:0 traf. Leon Albring mit seinem dritten Tor zum 4:0 (54.), Noah Osiak zum 5:0 (60.) und Felix Große-Westermann zum 6:0 (66.) machten das halbe Dutzend voll. Die Rote Karte wegen Meckerns gegen Emsdettens Leon Diesen zwei Minuten vor Schluss war dann nicht mehr spielentscheidend.

Nottulns Kapitän Timo Espeter kommentierte nach dem Spiel durchaus selbstbewusst: „Klar waren wir etwas nervös, aber wir waren sicher, dass wir das Spiel gewinnen. Wir haben uns gut vorbereitet und sind vom Trainer gut auf den Gegner eingestellt worden. Jetzt wird gefeiert.“ Und Trainer Darius Schwering fand: „Das war eine coole Saison! Wir hatten einen tollen Teamgeist und haben uns den Liga-Erhalt aufgrund unserer starken Rückrunde verdient.“

Preußen Münster U 13 –

GWN U 13 2:0

Im Spiel von Nottulns U 13-Junioren gegen Preußen Münster ging es um nichts mehr. Die Gastgeber aus Münster standen bereits als Meister fest, die Nottulner konnten nicht mehr auf einen Abstiegsplatz abrutschen. Trotzdem zog sich die Arning-Elf achtbar aus der Affäre. Nach acht Minuten fiel das 1:0 für Preußen Münster, was zugleich den Pausenstand bedeutete. Dem ließen die Adlerträger in der zweiten Hälfte (38.) den zweiten Treffer folgen. Mehr aber ließ Nottuln nicht zu.

Hier ist Nottulns Luis Thomas (l.) schneller als sein Gegenspieler Levent Öztürk. Am Ende aber hatten die Preußen aus Münster die Nase vorn.

Hier ist Nottulns Luis Thomas (l.) schneller als sein Gegenspieler Levent Öztürk. Am Ende aber hatten die Preußen aus Münster die Nase vorn. Foto: Markus Höppener

TSC Dortmund U 17 –

GWN U 17 10:3

Das Ergebnis ihres letzten Spiels täuscht über das Engagement der Nottulner U 17-Kicker hinweg. Beim TSC Eintracht Dortmund unterlag die Elf von Trainer Christian Heß haushoch mit 3:10. „Wir sind da mit zwölf Spielern hingefahren. Und das bei 31 Grad. Die Mannschaft hat sich absolut bemüht, aber da war nichts zu machen“, erklärte der Coach des bereits vor der Begegnung feststehenden Absteigers, der sich gerne „vernünftig aus der Landesliga verabschiedet hätte“.

Dabei hatte das Spiel für die Nottulner gut angefangen. Friedrich Schultewolter brachte seine Farben bereits in der zweiten Spielminute in Führung. Die hielt allerdings nur sechs Minuten, dann glichen die Hausherren aus und legten zweimal nach, ehe Lars Timmermann den Anschlusstreffer zum 3:2 machte. Doch noch vor der Pause erhöhte Dortmund wieder auf 4:2.

In der zweiten Hälfte hielt Nottuln zunächst noch mit, beantwortete das 5:2 wiederum durch Lars Timmermann mit dem dritten Treffer zum 3:5. Doch ab der 60. Spielminute war dann die Luft raus und ging nichts mehr. Fünf Gegentreffer innerhalb von 20 Minuten – das war`s dann.

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