Di., 04.07.2017

Fußball: Landesliga 4 Tim Knabbe kommt auch noch zu GW Nottuln

Kommt aus dem hohen Norden: Tim Knabbe. Der Linksfuß sagte am Montag bei GW Nottuln zu.

Kommt aus dem hohen Norden: Tim Knabbe. Der Linksfuß sagte am Montag bei GW Nottuln zu. Foto: Johannes Oetz

Nottuln - 

Auf den letzten Drücker ist der Kader des Fußball-Landesligisten GW Nottuln um einen weiteren Spieler angewachsen: Am Montag erschien zum Auftakttraining auch Tim Knabbe im Baumberge-Stadion.

Von Johannes Oetz

Drei Stunden später verkündeten die Grün-Weißen, dass der 23-Jährige ab sofort zur ersten Mannschaft gehört.

„Ich studiere mit Henning Klaus Sport. Wir haben uns bei einem Seminar kennengelernt. Eines Tages trug Henning ein Trikot von GW Nottuln. So kamen wir ins Gespräch“, berichtet der Kicker, der zuletzt pausiert hatte. „Ich habe zwar nicht in der Meisterschaft mitgespielt, war aber Mitglied des Uni-Teams und habe regelmäßig zweimal die Woche trainiert“, berichtet der 1,83 Meter große Kicker.

Das ist jedoch kein Manko, denn der Student wurde in der Jugend vor allem beim Hamburger SV ausgebildet. Von der E- bis zur B-Jugend spielte er für den Nachwuchs des Bundesligisten, ehe ihn eine Verletzung zu einer Pause Zwang. „Da ich verletzt war, bekam ich damals vom HSV keinen Vertrag mehr“, erzählt Knabbe, der anschließend gemeinsam mit seinen Freunden in der Niedersachsenliga für den TuS Güldenstern Stade auflief. Das Studium führte ihn dann nach Münster.

Knabbe, dem der Ruf vorauseilt, über einen sehr guten Abschluss zu verfügen und extrem sicher im Passspiel zu sein, ist zudem ein Linksfuß – und genießt damit eine Ausnahmestellung in der Nottulner Truppe. „Ich habe bisher immer als linker Verteidiger und zuletzt als Sechser agiert“, berichtet der Kicker, der sich sehr über den herzlichen Empfang in der Kabine der Grün-Weißen freute. „Die Jungs haben mich toll aufgenommen.“

Ob er auch in Zukunft auf der Sechs spielen darf, entscheidet sein neuer Trainer Oliver Glaser. Über den Neuen sagte der Billerbecker nach dem ersten Training nur so viel: „Er besitzt einen guten linken Fuß, hat viel Ruhe am Ball und ist einfach ein klasse Typ.“ Reicht doch für den Anfang . . .

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