So., 09.07.2017

12. Nottulner Kinder-Triathlon Ein Wetter wie auf Hawaii

Angefeuert von Familien und Freunden stürzten sich die Mädchen und Jungen am Start in die kühlen Fluten des Nottulner Wellenfreibades, um als erste Teildisziplin 50 Meter zu schwimmen.

Angefeuert von Familien und Freunden stürzten sich die Mädchen und Jungen am Start in die kühlen Fluten des Nottulner Wellenfreibades, um als erste Teildisziplin 50 Meter zu schwimmen. Foto: Iris Bergmann

Nottuln - 

Mit Feuereifer waren die Nachwuchssportler bei der Sache, als der Startschuss zum 12. Nottulner Kinder-Triathlon fiel.

Von Iris Bergmann

Das Wetter war wie auf Hawaii, die Stimmung wie bei einem Ironman-Start, und der Ehrgeiz der Nachwuchs-Triathleten stand dem der Profis in nichts nach: Der Kinder-Triathlon in Nottuln war wieder ein voller Erfolg.

Nach 12:07 Minuten war er für den schnellsten Starter, Thorben Osterholt (Jahrgang 2006/2007), schon vorbei, da rannte dieser über die Ziellinie im Baumberge-Stadion. Gefolgt vom schnellsten Mädchen, Pia Faber (Jg. 2004/2005), die nach 12:46 min ihren Wettkampf abschloss.

Fotostrecke: 12. Nottulner Kinder-Triathlon

Gut 60 Mädchen und Jungen waren am Sonntagmorgen ins Wellenfreibad zum Start gekommen, im Schlepptau ihre Familien zum Betreuen und zum Anfeuern. Die sportliche Veranstaltung ging nun schon in die zwölfte Auflage und verlangte Organisator Michael Enseling und seinem knapp 30-köpfigen Helferteam organisatorisch wieder alles ab. Aber sowohl Enseling als auch die Helfer ließen sich nicht aus der Ruhe bringen, hatten zu jeder Zeit die Übersicht und alles im Griff. „Es ist niemandem etwas passiert, alle haben toll aufgepasst“, lobte Enseling die Jungen und Mädchen.

Für die erste „Startwelle“ fiel der Schuss um 10 Uhr. Dann stürzten sich die Jahrgänge 2010/2011 und 2008/2009 ins Wasser und mussten 50 Meter schwimmen. Anschließend der Wechsel auf das Rad, um 3,5 Kilometer zu fahren. Der zweite Wechsel war am Eingang des Stadions, wo die dritte Disziplin, 600 Meter Laufen, bewältigt werden musste, bevor die Mädchen und Jungen im Ziel ihr verdientes Finisher-Shirt und vor allem erfrischendes Wasser bekamen. Beim zweiten Start gingen „die Großen“ der Jahrgänge 2004/2005 und 2006/2007 auf dieselben Distanzen.

Egal ob im Wellenfreibad, auf der Radstrecke rund um die Sportanlagen oder im Stadion: Überall standen Helfer und passten auf, waren Oma und Opa, Mama und Papa samt Geschwistern da und feuerten ihren Sportler an. Da gab so mancher noch einmal richtig Gas für einen Sprint, um sich im Ziel – gekonnt dramatisch wie ein Profi – erschöpft auf den Rasen fallen zu lassen. Bis zur Siegerehrung waren aber alle wieder fit, gestärkt mit Eis, Apfelschorle oder Pommes.

„Warum soll man nach Frankfurt oder Roth fahren, wenn das Triathlon-Highlight in Nottuln stattfindet“, freute sich Michael Enseling und fügte etwas leiser hinzu: „Wahrscheinlich gibt es nächstes Jahr den 13. Kinder-Triathlon.“ Grinste vielsagend und genehmigte sich erstmal eine Bratwurst.

Sieger in den jeweiligen Jahrgängen der Mädchen und Jungen wurden: Pia Faber und Robin Ahlmann (Jg. 2004/2005), Noelle Amelie Bruns und Thorben Osterholt (Jg. 2006/2007), Nele Steglich und Justus Wehner (Jg. 2008/2009) sowie Sophie Wilming und Lasse Osterholt (2010/2011).

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