Mi., 06.09.2017

Trampolin: Kiepenkerl-Cup GW Nottuln: Nach oben keine Grenzen

Große Sprünge machen am Wochenende die Trampoliner von GW Nottuln und ihre Gäste. Darauf freuen sich unter anderem (v.l.) Maike und Gaby Esplör sowie Justus Becks.

Große Sprünge machen am Wochenende die Trampoliner von GW Nottuln und ihre Gäste. Darauf freuen sich unter anderem (v.l.) Maike und Gaby Esplör sowie Justus Becks. Foto: Iris Bergmann

Nottuln - 

Vor zwei Jahren fiel der renommierte Kiepenkerl-Cup von GW Nottuln einem Wasserschaden in der Halle zum Opfer. Umso größer ist die Freude der Organisatoren, nun endlich wieder großen Trampolinsport bieten zu können – unter anderem mit Olympia-Teilnehmerin Leonie Adam.

Von Iris Bergmann

Die Anspannung bei Gaby Esplör ist fast greifbar. „Das lässt erst Sonntagabend nach, wenn alles wieder weggeräumt ist,“ schmunzelt sie. Doch zuvor wird es noch viel Arbeit für die Nottulner Trampolintrainerin und ihr Organisationsteam geben, denn die letzten Vorbereitungen für den 18. Internationalen Kiepenkerl- Cup laufen auf Hochtouren: Von Freitag bis Sonntag (8. bis 10. September) tummeln sich 230 Trampolinsportler – unter ihnen Leonie Adam, die Olympia-Zehnte von Rio – in Nottuln.

„Wir sind heilfroh, dass wir endlich wieder unseren Kiepenkerl-Cup ausrichten können,“ freut sich Maike Esplör, die Tochter von Gaby Esplör. Vor zwei Jahren hatte ein Wasserschaden in der Mehrzweckhalle des Gymnasiums zwei Wochen vor Beginn des Turniers zu einer kurzfristigen Absage geführt. „Das war eine Katastrophe,“ erinnert sich die junge Nottulner Trampolintrainerin. Der Kiepenkerl-Cup ist einer der wichtigsten Wettkämpfe in der Trampolinszene, da hier wichtige Punkte für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft gesammelt werden können. „Da gab es nicht wenig Verärgerung unter den Trainern.“

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Wir sind heilfroh, dass wir endlich wieder unseren Kiepenkerl-Cup ausrichten können.

Maike Esplör

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In diesem Jahr jedoch ist organisatorisch alles „in trockenen Tüchern“, so Gaby Esplör. Und was da bewegt werden muss, ist nicht eben wenig: Eine Fachfirma liefert unter anderem vier große Trampoline, zwei Doppelminis, 38 spezielle Matten zum Sichern, sechs Weichböden, Anlaufmatten und eine Höhenmessanlage. „Sicherheit für die Sportler ist oberstes Gebot“, sagt Gaby Esplör.

Schließlich sind Hochkaräter aus vier Ländern am Start auf dem Trampolin und dem Doppelmini: aus Belgien, den Niederlanden, Österreich und Deutschland. Sie schicken ihre Sportler aus den Nationalmannschaften oder den A-Kadern, die im Einzel- wie auch Synchronspringen starten. Die einzige deutsche Olympiateilnehmerin von Rio, Leonie Adam, die in Filderstadt trainiert, wird auch dabei sein und ihr Repertoire zeigen. Die Grün-Weiß-Trampoliner schicken unter anderem mit Christoph Schneider und Manuel Alberding Springer ins Rennen, die durchaus mit den Konkurrenten mithalten können – sowohl im Trampolin als auch im Doppelmini. Esplör: „Dreifachsalti oder -schrauben haben sie auch drauf.“

Drauf haben es auch die Leute vom Kiepenkerl-Orga-Team, unter ihnen Justus Becks, der vor zwei Jahren frisch dabei war und den Ausfall miterleben musste. „Deshalb freue ich mich jetzt umso mehr,“ lacht er. Und allen anderen geht es genauso – trotz der Anspannung.

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