Do., 04.01.2018

Handball: wJA-Konkurrenz beim DKT Pech für die JSG Havixbeck/Roxel

In dieser Szene nicht aufzuhalten: Lucie Schmidt vom Gastgeber JSG Havixbeck/Roxel.

In dieser Szene nicht aufzuhalten: Lucie Schmidt vom Gastgeber JSG Havixbeck/Roxel. Foto: Marco Steinbrenner

Havixbeck - 

Die Handball-Mannschaften von GW Nottuln und der JSG Havixbeck/Roxel kamen beim Turnier der weiblichen Jugend A für den Sieg nicht infrage.

Von Marco Steinbrenner

Als beim 40. Handball-Dreikönigsturnier in der Havixbecker Baumberg-Sporthalle am Mittwochabend die Siegerehrung beim Wettbewerb der weiblichen A-Jugend durchgeführt wurde, mussten die Spielerinnen von GW Nottuln und der JSG Havixbeck/Roxel den drei bestplatzierten Teams – Vorwärts Wettringen, Lüner SV und SuS Neuenkirchen – artig zum Gewinn des Preisgeldes gratulieren. Die Grün-Weißen belegten den vierten Platz, der Nachwuchs des Gastgebers fand sich auf Rang fünf wieder.

Fotostrecke: wJA-Turnier beim DKT in Havixbeck

Max Halm vertrat als Nottulner Co-Trainer den krankheitsbedingt fehlenden Andreas Helftewes und musste in den vier Partien erkennen, „dass wir noch viel an unserem Aufbauspiel arbeiten müssen. Diese Erkenntnis ist aber nicht neu. Trotzdem war es eine gute Vorbereitung im Hinblick auf die Rückrunde in der Kreisklasse.“ Das GWN-Team gewann das Eröffnungsspiel gegen die JSG Havixbeck/Roxel mit 7:6. Anschließend folgten Niederlagen gegen den Dritten SuS Neuenkirchen (2:8), den Zweiten Lüner SV (4:10) sowie den verlustpunktfreien Turniersieger Vorwärts Wettringen (3:9). Ein Sonderlob verdiente sich Nottulns Torhüterin Sophie Ahlers. „Sie hat gute Paraden gezeigt und teilweise noch höhere Niederlagen verhindert.“

Mit einer Schrecksekunde endete für die Mädchen der JSG Havixbeck/Roxel das Turnier. Wenige Minuten vor dem Ende der letzten Partie gegen den SuS Neuenkirchen zog sich Celine Braunsdorf bei einem Tempogegenstoß eine schwere Knieverletzung zu. Die Havixbeckerin musste minutenlang auf der Platte behandelt werden und wurde anschließend mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. „Hoffentlich ist Celine nicht schwerer verletzt“, sagte Ulrich Ehrhardt, der zusammen mit Florian Hartke das Team trainiert. Der Wunsch erfüllte sich nicht, denn die Spielerin zog sich – wie am nächsten Tag bekannt wurde – einen Kreuzbandriss zu.

Nach den drei verlorenen Partien gegen GW Nottuln (6:7), den Lüner SV (4:13) und Vorwärts Wettringen (6:14) holten die Lokalmatadorinnen gegen den SuS Neuenkirchen beim 10:10-Unentschieden den einzigen Punkt. „Im letzten Spiel hat die Mannschaft gezeigt, dass sie gegen die starke Konkurrenz auch mithalten kann“; sagte Ehrhardt und gab zu, dass die beiden Verbandsligisten aus Lünen und Wettringen allerdings „eine Nummer zu groß waren“. Trotzdem zollte der Übungsleiter seinem Team ein Lob. „Die Spielerinnen haben sich gut verkauft.“

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