Di., 09.01.2018

Faustball: 2. Bundesliga SG Coesfeld/Nottuln wieder mitten im Abstiegskampf

Streckte sich gegen Moslesfehn häufig vergeblich: Hendrik Langer (r.) von der SG Coesfeld/Nottuln.

Streckte sich gegen Moslesfehn häufig vergeblich: Hendrik Langer (r.) von der SG Coesfeld/Nottuln. Foto: Johannes Oetz

Nottuln - 

Auch mit dem eigenen Publikum im Rücken gelang es den Zweitliga-Faustballern der SG Coesfeld/Nottuln nicht, ihre Niederlagen-Serie zu beenden. Gegen die Erstliga-Absteiger aus Moslesfehn und Armstorf kassierte die SG wie schon in den Hinspielen zwei Niederlagen – diesmal mit 0:3 und 2:3.

Dabei war die Heimmannschaft am Samstag insbesondere gegen das Spitzenteam aus Moslesfehn in der Sporthalle des Nottulner Gymnasiums ohne jede Siegchance. „Moslesfehn hat sich bärenstark präsentiert – da hätten wir schon eine Top-Leistung abrufen müssen, um nur eine kleine Chance zu haben“, lobte Abwehrspieler Jonas Menzel den Gegner aus dem hohen Norden. Doch sein Team war an diesem Wochenende trotz toller Zuschauerunterstützung weit davon entfernt, eine Top-Leistung abzurufen.

Fotostrecke: Zwei Niederlagen für Faustballer der SG Coesfeld/Nottuln

Zu keinem Zeitpunkt gelang es der SG, das druckvolle Angriffsspiel aufzuziehen, mit dem die Mannschaft so stark in die Saison gestartet war. So war außer einem Satzball beim Stand von 11:10 im dritten Satz für die SG gegen den Aufstiegsaspiranten nicht viel zu holen – das Ergebnis von 7:11, 3:11 und 11:13 ging auch in der Höhe völlig in Ordnung.

Doch wer gedacht hatte, durch die schnelle, nur 45 Minuten dauernde Auftaktniederlage, hätte die SG zumindest Kräfte für das zweite wichtige Duell gegen die punktgleichen Armstorfer gespart, sah sich getäuscht. Mit einer weiterhin mehr als durchschnittlichen Leistung gewann die SG zwar zwei der ersten drei Sätze (11:7, 9:11, 11:8). Doch dann begann sich der Kräfteverschleiß bemerkbar zu machen. „In dieser Phase wären gerade im Angriff ein paar personelle Optionen Gold wert gewesen“, bedauerte Spielertrainer Thomas Langer vor allem den kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall seines Allrounders Oliver Schmitz, der ihn dazu zwang, selbst bis zum Ende des Spiels auf dem Feld zu bleiben. Beim Stand von 8:6 im vierten Satz sah es noch so aus, als könne die SG das Spiel über die Ziellinie retten. Doch Armstorf holte sich den umkämpften Durchgang noch mit 13:11.

Anschließend brach die SG völlig auseinander. „Gerade bei der Angabe waren wir am Ende viel zu harmlos. Zudem gelang es den Armstorfern mit ihrem 2,02 m großen Blocker immer mehr, die Kontrolle an der Leine zu übernehmen“, machte Thomas Langer die Gründe für die am Ende nicht mehr zu verhindernde Niederlage aus. Mit 4:11 ging die SG fast widerstandslos im abschließenden Satz unter und muss in Anbetracht der weiterhin engen Personaldecke dringend an ihrer Physis arbeiten. Denn bei nun 8:12 Punkten stecken die Faustballer aus Coesfeld und Nottuln plötzlich wieder mitten im Abstiegskampf.

Sechs Partien stehen bis zum Saisonende für die SG noch auf dem Plan, drei davon gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Mindestens zwei Siege werden die heimischen Faustballer noch benötigen, um sich im Abstiegskampf einigermaßen sicher fühlen zu können. Den Auftakt zur Mission Klassenerhalt können sie in zwei Wochen beim Auswärtsspieltag in Voerde machen, wo auch die Partie gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten TV Kredenbach-Lohe auf dem Programm steht.

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