Fußball: Frauen-Landesliga 3
GW Nottuln macht Klatsche vergessen

Nottuln -

Kämpferisch zumindest stimmt es bei Nottulns Landesliga-Kickerinnen: 3:2 bezwangen sie die Reserve von Arminia Appelhülsen

Montag, 02.04.2018, 19:04 Uhr

Selbst im Fallen hat Julia Niermann den Ball noch fest im Blick und am Fuß. Die Nottulnerin bereitete ein Tor vor und machte den Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1 selber.
Selbst im Fallen hat Julia Niermann den Ball noch fest im Blick und am Fuß. Die Nottulnerin bereitete ein Tor vor und machte den Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1 selber. Foto: Marco Steinbrenner

Acht Tage nach dem 2:7-Debakel bei Union Wessum sind die Landesliga-Fußballerinnen von GW Nottuln wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Die Grün-Weißen betrieben erfolgreiche Wiedergutmachung für den Auftritt in Wessum und setzten sich im Baumberge-Stadion gegen Arminia Ibbenbüren II mit 3:2 (2:1) durch. Damit hat die GWN-Elf nun endlich im dritten Anlauf das letzte Hinrundenspiel erfolgreich hinter sich gebracht.

„Spielerisch war das heute sicherlich nicht unsere beste Leistung“, bilanzierte Nottulns Trainerin Sabrina Prenzel. „Dafür wurden wir aber für unsere starke kämpferische Vorstellung belohnt.“ Den 2:1-Vorsprung zur Pause bezeichnete die GWN-Übungsleiterin dann auch als „schmeichelhaft“, denn die Westfalenliga-Reserve besaß deutliche Feldvorteile und mehr Chancen.

Frauenfußball Landesliga 3: Nottuln – Ibbenbüren

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Dafür präsentierten sich die Gastgeberinnen äußerst effektiv. Aus drei Tormöglichkeiten in den ersten 45 Minuten wurden zwei Treffer erzielt. Melina Krampe nutzte in der 14. Minute einen Fehler der gegnerischen Torfrau zur Führung. Nach einer halben Stunde erhöhte Josefine Höppener, die einen schnell vorgetragenen Konter über Julia Niermann zum 2:0 abschloss. 180 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff kamen die Gäste durch Imke Eversmeyer zum Anschlusstreffer.

Niermann selbst war es in der 71. Minute, die nach einem Zuspiel von Kapitänin Johanna Mersmann auf 3:1 erhöhte. Acht Minuten später erzielte Katharina Eiter das 2:3. Zum Ausgleich reichte es jedoch nicht mehr. Im Gegenteil: Einem Tor von Denise Waltering verweigerte Schiedsrichterin Verena Brunstermann-Jasper aufgrund einer angeblichen Abseitsstellung die Anerkennung. Für Sabrina Prenzel eine Fehlentscheidung: „Der Treffer war regulär.“

Bitterer Beigeschmack der drei Punkte sind zwei weitere verletzte Spielerinnen: Christina Henrichmann musste aufgrund von Pro­blemen am Sprunggelenk bereits in der Pause ausgewechselt werden. Nach einer Stunde konnte auch Rebecca Grotthoff wegen erneut auftretender Rückenprobleme nicht weitermachen.

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