Handball: Frauen-Bezirksliga
GW Nottuln ist lange Zeit ebenbürtig

Nottuln -

Mit 25:31 (11:15) unterlagen die Handballerinnen von GW Nottuln beim Tabellenvierten TV Friesen Telgte. Trotz der Niederlage blieben die Grün-Weißen auf Rang fünf.

Montag, 16.04.2018, 11:04 Uhr

Energisch stellt sich Lena Gerbert (r.) der Nottulnerin Claudia Westrup in den Weg.
Energisch stellt sich Lena Gerbert (r.) der Nottulnerin Claudia Westrup in den Weg. Foto: Ralf Aumüller

Über weite Strecken der ersten Halbzeit waren die Spielerinnen von GW Nottuln auf Augenhöhe und hatten sogar mehr Möglichkeiten im Abschluss als der TV Friesen Telgte. Dann aber wurden die Gäste unkonzentriert. In der zweiten Hälfte kämpften sie sich zwar wieder heran, doch letztlich feierte der Tabellenvierte einen verdienten 31:25 (15:11)-Heimsieg.

Der Landesliga-Absteiger aus Telgte wird sich nach der Saison aufgrund von Personalmangel aus der Bezirksliga zurückziehen. Dies gab der Verein am Freitag bekannt. Dennoch zeigten sie im Spiel gegen Nottulnerinnen keine Auflösungserscheinungen. Im Gegenteil.

Die Grün-Weißen waren ohne ihre erkrankte Trainerin Tine Hekman an die Ems gereist. Ihren Platz auf der Bank übernahm Sabrina Welp. Tine Hekman hatte im Vorfeld die Truppe der sonntäglichen Gastgeberinnen als die stärkste Mannschaft der Liga bezeichnet. Dieser Einschätzung wurden die Friesen in den 60 Minuten gerecht. Als sich GWN fünf Minuten vor der Pause erste Nachlässigkeiten erlaubte, waren die Gastgeberinnen sofort da und warfen eine 15:11-Pausenführung heraus.

Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Grün-Weißen, die in Sarah Chowanietz (10 Tore) ihre effektivste Spielerin hatten, zunächst bis auf zwei Tore heran (16:14), mussten die Friesen dann aber wieder ziehen lassen. Nach einem Sieben-Tore-Rückstand ging noch einmal ein Ruck durch die GWN-Mannschaft, doch der mögliche Anschlusstreffer blieb aus. Telgte setzte sich wieder ab und die Messe war gelesen. Auch deshalb, weil in Reihen der Grün-Weißen die ansonsten torgefährliche Claudia Westrup diesmal nicht so zum Zuge kam. Die gefürchtete Telgter Flügelzange mit Yvonne Strobel (9) und Svenja Kaiser (8) hatte dagegen ganze Arbeit geleistet.

Nottulns Co-Trainer Mika Peters lobte Aufbauspielerin Lea Heimann: „Sie hat das Spiel klug eröffnet und so Chancen kreiert.“

Tore GW Nottuln:

Sarah Chowanietz (10), Stefanie Gravermann (4/3), Lea Heimann (4), Marina Rotermund (2), Anne Tegtmeier (2), Sanja Nieborg (1), Lena Ziemann (1), Claudia Westrup (1)

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