Fußball: Landesliga 4
GW Nottuln: Ganz, ganz schwach

Nottuln -

Mit 0:2 (0:2) unterlag Fußball-Landesligist GW Nottuln am Sonntag auf eigenem Geläuf gegen Westfalia Gemen. Die Niederlage war verdient, weil der Gast in der ersten Halbzeit zielstrebiger war.

Sonntag, 29.04.2018, 20:04 Uhr

Hoch das Bein: Nottulns Timo Grabowsky (r.) und Christoph Springenberg schenken sich hier nichts.
Hoch das Bein: Nottulns Timo Grabowsky (r.) und Christoph Springenberg schenken sich hier nichts. Foto: Johannes Oetz

Sonntag, 16.54 Uhr. Abpfiff im Baumberge-Stadion. Fast zeitgleich ist die Stimme von Oliver Glaser für alle Anwesenden deutlich zu vernehmen. „Wir sehen uns in zehn Minuten in der Kabine. Alle!“ Der Trainer des Fußball-Landesligisten GW Nottuln machte sich wutentbrannt als Erster auf den Weg. Die 90 Minuten zuvor hatten ihm offensichtlich nicht geschmeckt. Überhaupt nicht! Mit 2:0 (2:0) setzte sich Abstiegskandidat Westfalia Gemen verdient beim Team aus dem oberen Mittelfeld durch. Während die Grün-Weißen auf Rang sieben zurückfielen, verließen die Gemener die Abstiegsplätze und sind nun Viertletzter.

GW Nottuln unterliegt Westfalia Gemen

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„Ich weiß nicht, woran es gelegen hat. Die Jungs hatten überhaupt keine Einstellung zum Spiel. Wir haben richtig schlechten Fußball gezeigt. Wir waren viel zu langsam, vor allem vom Kopf her“, schimpfte der Nottulner Coach später, nachdem er seiner Mannschaft hinter verschlossenen Türen die Leviten gelesen hatte.

Gäste-Übungsleiter Jan Winking war derweil überglücklich. „Endlich sind wir mal für unser Spiel belohnt worden. Die erste Hälfte war überragend“, lobte er sein Team, fügte aber flugs hinzu: „Durch sind wir damit aber noch lange nicht.“

Die Gäste waren von der ersten Minute an hellwach, einsatzfreudig und laufstark. Die Grün-Weißen kamen stets einen Schritt zu spät. Die erste Möglichkeit der Partie hatte der starke Gemener Oliver Dings. Seinen Kopfball aber konnte Nottulns Keeper Nils Depenbrock, der für den gesperrten Malte Wilmsen zwischen den Pfosten stand, entschärfen (11.). Noch dicker war die Chance zur Führung, die Erik Enke hatte. Sein Kopfball nach Flanke von Dings von der rechten Seite hatte aber aus fünf Metern zu wenig Druck und wurde ebenfalls eine Beute des Hausherren-Torhüters (21.). Zwei Minuten später passierte es dann: Depenbrock foulte den heranstürmenden Jens Bietenbeck im eigenen Strafraum. Den Elfmeter nutzte Florian Girnth zur Gäste-Führung.

Fabian Schöne wollte schnell antworten und zog wieder nur 120 Sekunden später aus der Distanz ab. Westfalia-Torhüter Sven Schneider gelang es jedoch, den Ball noch an den Pfosten zu lenken. Keine Minute später hieß es 0:2. Nach einer präzisen Flanke von Kevin van Klaveren traf Dings per Kopf (26.).

Dabei blieb es bis zur Pause, weil die Gastgeber nach vorne überhaupt nichts auf die Kette bekamen.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Grün-Weißen entschlossen auf den Platz zurück. Ali Shinawi (48.), Sascha Markmann (49.) und Fabian Schöne (58.) konnten aus ihren Halbchancen allerdings kein Kapital schlagen. Die Gäste verlagerten sich nun ganz aufs Verteidigen und hatten damit Erfolg.

Nach 75 Minuten brachte Glaser dann Clemens Donner. Nottulns lange verletzter Torjäger wurde zwar mit viel Applaus begrüßt, bewegen konnte er an diesem Tag aber auch nichts mehr. Seine Mitspieler hatten den Karren zuvor schon viel zu tief in den Dreck gefahren.

Am kommenden Sonntag bekommt es GWN mit Viktoria Heiden erneut mit einem Abstiegskandidaten zu tun. Wenn es sich die Spieler mit ihrem Trainer nicht verscherzen wollen, sollten sie engagierter auftreten.

GWN: Depenbrock – S. Schöne, Wenning, Kreuz, Markmann (68. Eustermann) – F. Schöne (86. Schinke) , Klaus, Grabowsky, Hesker – Shinawi (75. Donner), Leifken

Tore: 0:1 Girnth (23./FE), 0:2 Dings (26.)

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