Leichtathletik: 14. Nottulner Stiftslauf
Helmut Walter zieht positives Fazit

Nottuln -

Nach dem Stiftslauf ist vor dem Stiftslauf. Helmut Walter, Chef-Organisator des Volkslaufs in der Baumberge-Gemeinde, zog ein positives Fazit.

Mittwoch, 09.05.2018, 14:05 Uhr

Drei wichtige Organisatoren des Nottulner Stiftslaufs (v.l.): Stefan Bolz, Helmut Walter und Johannes Pohlmann.
Drei wichtige Organisatoren des Nottulner Stiftslaufs (v.l.): Stefan Bolz, Helmut Walter und Johannes Pohlmann. Foto: Johannes Oetz

Seit Helmut Walter vor 14 Jahren den 1. Nottulner Stiftslauf initiierte, lebt er einen großen Traum: Einmal die 500-er Marke knacken. In diesem Jahr waren die Organisatoren des Volkslaufs nah dran, wenngleich am Ende „nur“ 430 Läuferinnen und Läufer ins Ziel kamen.

„Alles ist gut gelaufen. Vor allem das Wetter hat wieder einmal mitgespielt“, freute sich Walter am Ende einer Veranstaltung, der intensive Vorbereitungen vorausgingen. „Die Zahl der Meldungen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen“, so der Nottulner.

Zum Glück kann der Organisator auf eine ganze Reihe treuer Helfer bauen. Im Wettkampfbüro liefen die Fäden bei Robert Damme und Josef Pröbsting zusammen. „Robert Damme kennt sich gut aus und ist so etwas wie ein Mentor für mich“, verrät Walter anerkennend.

Den Technikbereich überwachte Detlev Merchel mit viel Sachverstand. „Dass Detlev mitmacht, darauf bin ich richtig stolz, weil er sich mit großem Einsatz um die technischen Angelegenheiten kümmert“, lobte Walter. Auch der IT-Fachmann Johannes Pohlmann leistet wertvolle Unterstützung. Er kennt sich mit der Technik des Computerprogramms „raceresult“ zur schnellen elektronischen Erfassung der Laufzeiten und deren rasche Umsetzung in Bestenlisten hervorragend aus.

Im Wettkampfbüro taten insgesamt zehn Personen Dienst, darunter Walters bessere Hälfte Ulrike. Auch die Gemeinde mischte mit. Das Ordnungsamt war in Zusammenarbeit mit der Polizei mit vier Mitarbeitern vor Ort. Ganz besonders freute sich Walter über das Engagement der Jugendfeuerwehr Nottuln, die mit zwölf Kräften die Strecke absicherte.

„Außerdem bin ich froh darüber, dass der Stiftslauf seit drei Jahren auch Menschen mit Behinderungen inkludiert“, so Walter weiter. Die Außengruppen vom Stift Tilbeck würden die beiden Verpflegungsstände im Zielbereich und auf dem Nottulner Berg besetzen. Außerdem seien in diesem Jahr auch fünf Aktive gestartet. Vier von ihnen absolvierten im Rahmen des Jedermann-Laufs erfolgreich den „Tilbeck-Lauf“ über eine Strecke von 1500 Meter. Stefan Schnur nahm sogar den Hauptlauf über 10 Kilometer in Angriff und finishte auf Rang 86.

Zum Erfolg des Stiftslaufs trägt aber natürlich auch Walter selbst in großem Maße bei, da er den ganzen Nachmittag pointenreich moderiert. „In naher Zukunft möchte ich aber kürzertreten“, blickte der Organisator schon auf die 15. Auflage im nächsten Jahr. Die Leichtathletikabteilung der Grün-Weißen befinde sich im Aufwind. Mit Abteilungsleiter Stefan Bolz habe man einen Fachmann im Verein, der – so Walter – sich als Nachfolger eignen würde. Und sollte er selbst noch als Moderator gewünscht werden, stünde er gerne zur Verfügung.

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