Fußball: Eintracht-Pokal in Ahaus
Halbfinale sitzt für GW Nottuln noch drin

Nottuln -

In der zweiten Partie beim Eintracht-Pokal in Ahaus setzte sich GW Nottuln mit 2:1 gegen Nordhorn durch. Am Dienstag spielt der Landesligist nun gegen den Westfalenligisten Vreden.

Sonntag, 15.07.2018, 16:00 Uhr

Christian Warnat (r.), Neuzugang vom FC Marl, spielte gegen Vorwärts Nordhorn von Beginn an.
Christian Warnat (r.), Neuzugang vom FC Marl, spielte gegen Vorwärts Nordhorn von Beginn an. Foto: Johannes Kratz

Die Landesliga-Fußballer von GW Nottuln haben beim Eintracht-Pokal in Ahaus noch die Chance, ins Halbfinale einzuziehen. Die Grün-Weißen gewannen nach der 1:2-Auftaktniederlage gegen den Ligakonkurrenten SC Münster 08 am Samstag mit 2:1 gegen Vorwärts Nordhorn. Anschließend hatte Westfalenligist Spielvereinigung Vreden mit 2:3 das Nachsehen gegen die Domstädter. Im letzten Gruppenspiel am Dienstag benötigen die Nottulner fürs Weiterkommen gegen Vreden nun einen Sieg, da der Westfalenligist das bessere Torverhältnis hat.

„Das war für uns kein leichtes Spiel, denn nach zwei intensiven Trainingswochen hatten die Spieler schwere Beine“, berichtete GWN-Trainer Oliver Glaser nach dem Erfolg im zweiten Gruppenspiel. Da der Nottulner Coach in der Vorbereitung allen Akteuren Spielanteile geben wird, startete Nottuln mit sieben personellen Veränderungen im Vergleich zur Startaufstellung gegen den SC Münster 08.

Die Zuschauer sahen kein berauschendes Fußballfest, was auch an den hohen Temperaturen lag. Die Grün-Weißen hatten in der Anfangsphase zwei gute Chancen durch Weitschüsse von Clemens Donner und Sebastian Schöne. Doch beide Male reagierte Nordhorns Schlussmann glänzend. Nach 34 Minute ging Vorwärts dann in Führung, als Christopher Hölscher GWN-Schlussmann Marvin Kemmann bezwingen konnte. Acht Minuten später hatte die Glaser-Elf dann Glück, dass ein Kopfball nur an die Latte klatschte. Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff gelang A-Junior Ben Rahlenbeck auf Zuspiel von Max Wenning der wichtige Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel nahm Glaser einige taktische Korrekturen vor und brachte vier frische Kräfte. Jetzt klappte es bei GWN deutlich besser. Nach Zuspiel von Fabian Schöne gelang Ali Shinawi in der 51. Minute das 2:1. Eine Viertelstunde später war Nottuln dem 3:1 nahe, doch der Ball von Clemens Donner landete an der Latte. Und auch ein Treffer von Fabian Schöne wurde wenig später aufgrund einer angeblichen Abseitsstellung nicht gegeben. Da die Glaser-Schützlinge in Durchgang zwei in der Abwehr aber sehr sicher standen, retteten sie den Sieg ins Ziel.

„Der Einsatz hat heute bei den schwierigen Bedingungen bei allen Spielern gestimmt. Ein tolles Spiel hat außerdem der aus der A-Jugend gekommene Jens Böckmann im zentralen Mittelfeld gemacht“, sagte Glaser abschließend.

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