Fußball: Kreisliga A
Bei GW Nottuln II bewahrheiten sich Floskeln nicht

Nottuln -

Erst in der 89. Minute durfte GW Nottuln II durchatmen. Cedric Reidegeld markierte eine Minute vor Schluss den erlösenden Treffer zum 3:1 bei der SG Coesfeld. Dabei gab es genügend Chancen, das Spiel früher zu entscheiden.

Dienstag, 14.08.2018, 17:24 Uhr

Christian Muhl (r. am Ball) erzielte das 2:1 für GW Nottuln II bei der SG Coesfeld.
Christian Muhl (r. am Ball) erzielte das 2:1 für GW Nottuln II bei der SG Coesfeld. Foto: Patrick Schulte

„Normalerweise geht so ein Ding in die Hose“, befand Oliver Gerson, Coach von GW Nottuln II. Die Betonung liegt auf normalerweise. Nottuln kontrollierte das Spiel bei der SG Coesfeld, ließ jedoch viele Chancen aus. Das rächte sich aber – ausnahmsweise – nicht. Nottuln erzielte das erlösende und entscheidende 3:1 erst in der 89. Minute. Am Ende der Partie, in der GWN zur Pause mit 2:1 führte, kam Gerson zu dem Fazit: „Der Sieg war hochverdient.“

Von Beginn an lieferten seine Nottulner eine reife Leistung ab. Vor allem die Defensive spielte ihren Part, auch die Stürmer zeigten ein gutes Zweikampfverhalten. „Wir waren präsent, haben uns Chancen herausgespielt und selber nur zwei richtige Möglichkeiten zugelassen“, so Gerson.

Blöd nur für Nottuln: Die eine der zwei Chancen nutzte Coesfeld. Und zwar in der 25. Minute. In der besorgte Simon Rotthäuser die Führung und ließ Gersons Kinnlade aufs Grün fallen. Nur eine Minute später fiel der Ausgleich – und das nach Gerson ziemlich „überfällig“. Linus Sonneborn schloss einen Konter mit einem satten Schuss ins kurze Eck ab. Einen Steilpass veredelte Christian Muhl dann in der 42. Minute und besorgte damit die 2:1-Pausenführung. „Wir wussten, dass es in der zweiten Hälfte eine harte Nummer wird“, meinte Gerson. Doch die Abwehr spielte wieder gut mit und so freute sich Gerson: „Wer in Coesfeld bei der Offensive nur zwei Chancen zulässt, der hat seine Aufgabe in der Defensive sehr gut gelöst.“

Und auch das Spiel nach vorne klappte wie in Hälfte eins. Allerdings fehlte bei den Konterchancen die nötige Effektivität, sodass die Entscheidung zugunsten Nottulns eben erst in der 89. Minute durch Cedric Reidegeld – der nach einem Konter Coesfelds Torwart Marcel Wulfert ausspielte – fiel.

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